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Assassin, Erazor, Blackfire im Konzert (Oberhausen, Juni 2011)

Der Schweiß floss hektoliterweise

Blackfire heizten gut ein

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Old School Thrash funktioniert auf einer kleinen Bühne immer – ergo war das Helvete in Oberhausen auch ein geeigneter Ort, um die neue Assassin-Scheibe „Breaking The Silence“ auch live vorzustellen. Den Support krallten sich die immer besser werdenden Erazor sowie Blackfire, die vor kurzem beim Evil Horde Metalfest 2011 schon überzeugen konnten.

Blackfire

Eine Dreiviertelstunde später als angekündigt enterten Blackfire die Bühne, und ohne dass schon ein Ton gespielt wurde, ohne dass durch die Musik die Fans in Bewegung gerieten, badeten alle schon im eigenen Schweiß. So hatte sich Frontmann Frank gleich von Beginn seines Shirts entledigt und offerierte einige wenig ausgeprägte Bauchmuskeln. Vor „Insane Human Race“ wollten dann zwar ein paar Fans, dass Frank sich noch ein wenig mehr entkleiden solle, doch die Hoffnungen wurden mit dem Hinweis „das wird teuer“ zunichte gemacht. Nachdem sich schon bei dem Intro „Peter Gunn Theme“ – den meisten sicherlich am ehesten durch die Blues Brothers bekannt – die Fans dicht an den Bühnenrand drängten, wurden schon ab dem zweiten Track „Ordered Life“ vorschriftsmäßig die Köpfe geschüttelt.

Einige mussten sich sicherlich auch zweimal die Kopfhaut kratzen, denn mit Toto von Wortmord hatte sich ja nicht der etatmäßige Mitstreiter die Bassgitarre gekrallt – eingesprungen ist er, und das trotz kurzer Vorbereitungszeit. Auch wenn er nachher nicht mit seinem Gig zufrieden war – ein paar Posingeinheiten hätte er ja durchaus einlegen können, unterm Strich lieferten die Drei eine mehr als ordentliche Leistung ab. Um mehr Druck zu erzeugen, sollten Blackfire ruhig einen zweiten Gitarristen mit an Bord nehmen.

Sogar der Sound war recht prall, ein wenig zu viel Hall auf dem Mikro, aber irgendwie störte das niemanden, und so wurde zu „Wicked Sister“ geheadbangt, zu „Sound Thrashing“ noch die Pommesgabel ausgepackt, und bei dem Sodom-Cover „Sodomy And Lust“ brachen dann vorerst alle Dämme – phonstark mit erhobenen Fäusten grölten die Fans den Refrain aus den tiefsten Lungenbläschen mit.

„Dankeschön“ – und so war auch schon der Opener vorbei – ein Pause hatten sich aber alle bei den höllischen Kellertemperaturen im Helvete verdient.

Setlist:

Peter Gunn Theme
Ordered Life
Insane Human Race
Strange Ways
Wicked Sister
Sound Thrashing
Sodomy And Lust (Sodom)

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