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ASP im Konzert (Dresden, Oktober 2011)

Gelungener Tourauftakt mit Release-Charakter

Lahannya sorgen für einige Überraschungen

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Ein Tourauftakt ist sicher immer ein besonderer Moment, selbst wenn man wie ASP schon auf einige Konzertreisen zurück schauen kann. Das Konzert in Dresden war allerdings nicht nur der Start der „Fremd“-Tour, sondern ebenfalls der Veröffentlichungstermin des neuen Album „Fremd“. Diese ungewöhnliche Situation barg somit durchaus ein gewisses Risiko, was die Textsicherheit des Publikums und die damit verbundene Stimmung des Abends betrifft. Der schwarzen Gemeinde war dies egal und so strömten sie zahlreich in den Alten Schlachthof und feierten eine Release-Party der besonderen Art

Lahannya

Der erste Akt des Abends wurde von Lahannya eröffnet. Sicher ist die Band um Frontfrau Lahannya kein Neuling mehr und dürfte auch einigen Zuschauern noch als Support von ASP bekannt sein, doch die Reaktionen waren eher verhalten bis überrascht. Für die erste positive Überraschung sorgte mit Sicherheit ihre markante Optik, in ein sexy Lack-Outfit gehüllt, präsentierte sie sich als zentraler Punkt der Band. Sollte dies erst mal abgelenkt haben, wurde man beim ersten Song „Never Enough“ sofort wieder zurück geholt. Lahannya sorgt hier wieder für Erstaunen, diesmal wegen ihrer recht kräftigen, ausdrucksvollen Stimmen, die man der zierlichen Person nicht zugetraut hätte. Mit der druckvollen Ballade „Beautiful Wasteland“ stellte sie dies ein weiteres Mal unter Beweis. Das Set bestand vornehmlich aus Songs der kürzlich veröffentlichten Platte „Dystopia“, welche inspiriert durch die ihre Heimat Großbritannien ist.  Unter Eindruck der herrschenden Überwachung, spinnt sie diese Situation weiter aus und siedelt ihre Geschichten in einem totalen Überwachungsstaat an, bei dem es zu der Konfrontation zweier Gruppen kommt. Die Auseinandersetzung mit solch Themen, macht sicher einen weiteren Punkt in der Vielschichtigkeit der Frontfrau aus. Musikalisch im Gothic-Rock, der mit Elektrosounds erweitert wird, angesiedelt, werden bei „Inside the Machine“ auch Metaleinflüsse hörbar. Mit „Save me“ wird schließlich abgeschlossen. Hier wird Lahannya durch Lutz Demmler mit tief growlender Stimmer unterstütz, was dem Song eine angenehme Bereicherung gibt.

Ein Kurzauftritt ging zu Ende, der durchaus mit einigen Überraschungen einher ging. Der Funke wollte aber an dem Abend nicht wirklich überspringen. Lahannya bemühte sich zwar sehr redlich und setzte auch immer wieder auf die Kommunikation mit dem Publikum, aber durch einen etwas zu lauten Sound gehandicapt, versandeten die Bemühungen meist schon in den ersten Reihen.

Setlist

  • Never Enough
  • Sick and Tired
  • Beautiful Wasteland
  • Burn
  • Dystopia
  • Out of Time
  • Inside the Machine
  • Save me
Seite
  • 1
  • 2
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