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Arkngthand, Circle Of Silence, Sir Wallace & The Coconuts im Konzert (Juni 2009)

A night to remember

Starke Performance:Circle of Silence

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Die Band Arkngthand aus den Niederlanden lud zur großen CD-Releaseparty ihres neuen Albums „Songs Of Ice And Fire“. Dies war genug Grund, um den Weg zu unseren holländischen Nachbarn nach Sittard auf sich zu nehmen. Da man aber nicht allein feiern wollte, lud man auch noch zwei uns eher unbekannte Band zur Eröffnung ein. Zum einen waren dies Sir Wallace & The Coconuts und zum anderen Circle Of Silence. Wir waren gespannt und wurden überrascht.

Sir Wallace & The Coconuts

Sir Wallace & The Coconuts eröffneten den Abend mit ihrem Blues Rock. Ihr habt richtig gelesen, da sind drei junge Holländer auf der Bühne und zocken den Blues. Irgendwie hört sich das komisch an, denn Blues braucht in den meisten Fällen viel Lebenserfahrung, verbunden mit vielen schmerzhaften Erlebnissen. Die Band um Fronter May Keltjens, der das Mikrofon mit Dezibel belieferte und zudem noch die Gitarre bediente, legte direkt mal mit den ersten beiden Teilen von „Let The Gods Make Love“ los. Schöne, verträumt wehmütige Bluesmelodien quollen da aus den Lautsprechern. Und das klang wirklich gut.

Ob das nun stilistisch zum Headliner Arkngthand passt oder nicht, die Jungs machten es wirklich gut und konnten auch ohne große Mühe Teile des Publikums in den Bann ziehen, welche aber zur Musik passend nicht gerade frenetisch wirkten, aber Applaus gab es reichlich. Speziell die Vocals bei „The Burning Ballroom Blues“ wussten mehr als zu überzeugen, auch wenn es hier einige Parallelen zu alten Klassikern gab, so schwelgte man doch in guten alten Zeiten. 

Um dann aber auch das ganze Publikum zu überzeugen, wurde dann völlig überraschend „Paranoid“ von Black Sabbath gezockt. Und schon wurde das Publikum lauter und rückte näher. Gute Taktik, und man zockte es so, dass der Song nicht wie ein Fremdkörper wirkte. Jasper Wanten zockte seinen Bass gekonnt, aber trotzdem blieben die meisten Blicke auf den Band-Chef gerichtet. Das tolle „Crossroads“ sorgte dann auch schon für die Überleitung zum Finale des Sets. Dies sollte der dritte Part des „Let The Gods Make Love“-Epos` sein. Auch wenn es etwas seltsam wirkte, wenn ein doch eher junger Sänger „Baby, Baby, Baby…“ intonierte, so passte es musikalisch bestens. Ein sehr guter Auftakt für die Releaseparty, wenngleich stilistisch recht überraschend.

Setlist:

Let The Gods Make Love I
Let The Gods Make Love II
Abducting
The Burning Ballroom Blues
Paranoid
Crossroads
Let The Gods Make Love III

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