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Any Given Day, Virus 41, Growling Jones im Konzert (Cham, April 2014)

Große Vorbands und ein nicht ganz überzeugender Headliner

Das L.A. in Cham lädt mal wieder zum Tanze. Heute gibt es Melodic Death Metal, Deathcore und Metalcore satt. Das Billing wirkt attraktiv, denn die Konzerthalle ist gut besucht. Auch schon, als die erste Band um 21 Uhr eröffnet.

Growling Jones

Die Weidener Formation hat sich dem Melodic Death Metal verschrieben. So eng kann man das Quintett aber eigentlich nicht fassen, denn es gibt auch jede Menge progressive Elemente in der Musik der Truppe. Zuerst wird die Band zwar noch etwas vorsichtig beäugt, aber nach und nach trifft die Formation die Herzen (oder Ohren) der Zuhörer. Nach dem ersten Song spielt man aber erst mal gar nichts: Gitarrist Flo hat ein technisches Problem und in Windeseile wird auf der Bühne umgesteckt und neu verkabelt. Nach kurzer Unterbrechung ist das Problem behoben und es kann weitergehen. Growling Jones ackern sich durch ein sehr abwechslungsreiches Set, das sich sehen lassen kann. Es ist gespickt mit Gitarrenläufen, Soli und vielen aufwändigen Drumfills. Auch was Fronter Fabi stimmlich und am Bass (den spielt er nämlich auch) abliefert, ist nicht zu verachten. Die Musik passt selten zum Headbangen und noch weniger zum Tanzen. Dafür wird dem Zuhörer einfach zuviel abverlangt. Eine gewisse Ruhe im Zuschauerraum bedeutet aber nicht, dass den Zuhörern die Musik nicht gefällt, was der Applaus am Ende der Songs beweist. Zu schnell vergehen so 35 Minuten und die Weidener können noch schnell die geforderte Zugabe spielen, bevor sie das Feld für eine gehörige Portion Deathcore räumen.

Setlist:

  • Heartbeat
  • War
  • BlindShell
  • Metamorphosis
  • Brokkoli
  • Sturm und Drang
  • Down
  • Neubau (Down Under Cover)
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