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Amphi Festival 2011

Zwei erfolgreiche schwarze Tage am Kölner Tanzbrunnen

Agonoize bestätigen ihren Ruf

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Agonoize

Auf der Mainstage wird es derweil laut und aggressiv. Es ist voll, als würde der Headliner gleich das Festival schließen. Aber noch ist der Abend lange nicht da. Wer aber da ist und viele, viele Fans vor der Bühne scharrt, sind Agonoize. In Zwangsjacke baumelt Chris L. an einem Seil vom Bühnenhimmel. Der erste Song “Open The Gate” wird derart hängend performed und langsam wird der Sänger der Hellelektro-Band runter gelassen. An der Decke hängend noch ohne Blut, ist er anschließend blutüberströmt und gibt nun seinen Aggressionen die nächsten Minuten freien Lauf. Es ist laut, es ist aggresiv und somit ist der Name der Band absolut Programm. Wie ein wildes, verwundetes Tier irrt Chris L. über die Bühne, seine Texte singend, rufend und schreiend. Die Fans sind begeistert. Sie schreien jede Textzeile mit und können ihre Begeisterung nur schwer verhehlen.

Agonoize werden ihrem Ruf gerecht und begeistern die vielen schwarzen Menschen bis aufs äußerte. Dennoch ist das Publikum zwiegespalten, die einen finden das, was vorne passiert einfach nur “geil”, andere wenden sich ab und können mit den teils platten, sexistischen Texten wenig anfangen. Aber die Elektronik-Jünger des Amphi Festivals sind hellauf begeistert und lassen sich Song um Song um den Finger wickeln. Bis dann endlich das Blut spritzt und einige Festivalbesucher mit Blut besudelt den restlichen Tag verbringen, stolz ihre Male zur Schau tragend. Dafür stehen Agonoize und genau das alles haben die Fans bekommen, als das Set durch ist.

Setlist:

Open the Gate
Pavillon 5

Staatsfeind
Opus Dei

Paranoid
Pornomagcenterfold
Bis das Blut gefriert
I Was Made for Lovin' You

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