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Amorphis und Diagnosis:Different im Konzert (Köln, Dezember 2015)

Perfekter Tourabschluss vor ausverkaufter Essigfabrik

Dankbare Amorphis vor ausverkaufter Hütte

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Amorphis

Die finnischen Sympathisanten Amorphis tourten ja in den letzten Wochen zusammen mit Nightwish und Arch Enemy über den europäischen Kontinent, hier in Köln liefern sie quasi zum Tourabschluss noch eine Headlinershow ab – vor ausverkauftem Haus. Besser kann man den Wunsch der Fans, die Truppe herausgefiltert aus dem Trupp der anderen Bands, mit mehr Songs als noch auf der restlichen Tour, kaum ausdrücken. Und irgendwie scheinen sich die Finnen ja auch hier in Nordrhein-Westfalen als Experten für besondere Shows zu entwickeln, wenn man schnell mal einen Blick auf die Sylvester-Show 2014 in der Essener Weststadthalle wirft.

Mit „Under The Red Cloud“ haben sie dann auch ein neues Album zur Hand, so ja das Motto dieser Tour. Und damit auch gleich mal jeder weiß, wo der Frosch denn auch wirklich seine Locken hat, so setzt es erst einmal pausenlos einen Doppel-Schlag im Neuzeitkurs – der Titeltrack „Under The Red Cloud“ und „Sacrifice“ bringen dann auch das Blut der Fans richtig in Wallung. „Schön, dass es heute so voll ist, das bedeutet uns sehr viel“ ist Frontmann Tomi sichtbar gerührt. „Für euch ein Song vom aktuellen Album“, wirft er schnell noch in die Runde nach und schon dröhnt „Bad Blood“ aus den Boxen.

Aufpassen muss erst einmal die erste Reihe in Sängernähe, hat er sich doch gleich ein paar Liter Wasser über die Matte gekippt und headbangt sie gleich mal trocken, sodass man sofort auch selbst mit den Haartropfen benetzt wird – ganz zur „Freude“ der im Sicherheitsgraben postierten Fotofragen, die schnell ihre Handwerkshilfen in Sicherheit bringen müssen. Egal, der Schweiß wird es schon wieder wegspülen, denn die Fans vorne drängen, schieben, moshen, singen mit, eben alles, was das Repertoire so hergibt. Und gerade bei einem Klassiker wie „Drowned Maid“, heute übrigens der älteste Song aus der Amorphis-Diskographie, merkt man dieses freudige Aufstöhnen während der ersten Takte, wenn die Masse dann auch weiß, welche Nummer jetzt kommt.

Die Ansagen werden immer knapper, die Pausen immer kürzer, ein Knaller ergießt sich in den nächsten, erst zu „Hopeless Days“ sorgt Tomi mit einem „Danke für den ganzen Support, danke euch allen fürs Hierherkommen“ nochmals für emotionale Gänsehaut. Als hätte man es geahnt, kurz danach ist nach gut 75 Minuten erst einmal Schluss. Amorphis haben gut spekuliert, die Fans sorgen mit phonstarken Rufen für eine kurze Erholungsphase, „Silver Bride“ wird dann zu einem der Höhepunkte des so gar nicht reizarmen Abends ausgelobt und mit einem „hey Köln, danke euch vom ganzen Herzen, das ist kein Bullshit“ geht es dann auch ins „The Smoke“-Finale.

Setlist:

Under The Red Cloud
Sacrifice
Bad Blood
The Sky Is Mine
The Wanderer
On Rich And Poor
Drowned Maid
Enemy At The Gates
The Four Wise Ones
Silent Waters
My Kantele
Hopeless Days
House Of Sleep
---------------
Death Of A King
Silver Bride
The Smoke

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