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Amorphis, Starkill im Konzert (Köln, November 2013)

Finnen können live im Gegensatz zur „Circle“-Konserve vollauf überzeugen

Etwas mehr als 600 Fans (was in diesen tourintensiven Wochen durchaus als Erfolg gewertet werden kann) machen sich am Dienstagabend auf in die Kölner Essigfabrik, um Amorphis abzufeiern – nichts anderes kann man sagen. Als Support heizen heute Starkill ein, die einen ordentlichen, aber keinen überragenden Eindruck hinterlassen.

Starkill

Bei näherer Beleuchtung der noch jungen Truppe Starkill fallen gleich zwei Dinge auf: Erstens sind die Bengels gar nicht mehr so jung wie gedacht, hatten sie sich doch vorher schon als Ballistika und danach als Massakren versucht, bevor sie dann 2012 mit dem nun aktuellen Namen um die Ecke kamen. Beim näheren Hinsehen auf die Setlist wird zweitens außerdem deutlich, dass so mancher Song schon mehr als einmal auf einem Tonträger der drei Bands gelandet ist und wohl immer wieder Reste verwertet worden sind (so z.B. „Immortal Hunt“, „Below The Darkest Depths“ und mehr), was das Gesamtergebnis schon ein wenig trübt. Dazu kommt heute Abend, dass die Keys komplett vom Band kommen, dabei wäre es einfach angebracht, entweder auf die teilweise orchestralen Arrangements zu verzichten oder besser noch gleich einen Tastenvirtuosen einzuschleusen.

Genug gelästert, denn das Kölner Publikum ist dem Sound der US-Boys nicht komplett abgeneigt, zumindest die vorderen Reihen werden immer mehr eingefangen, sodass bei „This Is Our Battle…“ auch einige HeadbangerInnen am Start sind – zuvor konnten sich Starkill auch schon an einigen Powerfäusten erfreuen. Vor „Fires Of Life“ lässt Frontmann Parker auch wissen, dass er nun mehr Beteiligung des Publikums sehen möchte, doch kaum einer versteht die Ansage wirklich weil undeutlich, drei Nasen lassen sich aber kurzfristig auf einen winzigen Moshpit ein.

Stolz sind sie, Amorphis auf dieser Tour supporten zu dürfen, na klar, welche Band wäre das nicht, und so gibt das Quartett dann auch alles, besonders Bassist Mike schraubt sich immer wieder die Birne ab, bei „Whispers Of Heresy“ klatschen die Fans dann auch mit und auch der abschließende Applaus kann sich richtig gut hören lassen. Anheizend ja, vollauf überzeugend eher nicht, dazu noch Shirts für 20 Schleifen am Merchstand, das ist schon ein wenig happig für einen Newcomer, da greift man doch lieber zur aktuellen Scheibe „Fires Of Life“ für 15 Euronen.

Setlist:

New Infernal Rebirth
Immortal Hunt
Fires Of Life
Below The Darkest Depths
Strenght In The Shadow
Sword, Spear, Blood, Fire
This Is Our Battle, This Is Our Day
Whispers Of Heresy

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