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Amorphis, Starkill, Hamferd im Konzert (Hamburg, Dezember 2013)

Drei gute bis sehr gute Bands sorgen für einen kurzweiligen Abend

Starkill

Bei Starkill aus dem amerikanischen Chicago ist es eine gute Viertelstunde später dann schon wesentlich voller. Aber viele sind wohl auch jetzt erst gekommen, da sie ja nicht wissen konnten, dass die erste Band schon um halb acht ran musste. Wie auch immer: Die vier jungen Amis sind echte Energiebündel (vor allem der Bassist) und damit genau das Gegenteil der vorher agierenden Combo. Man besitzt eine ordentliche Dragonforce-Schlagseite, agiert allerdings mit Extrem-Gesang, vereinzelten Blastbeats und weniger cheesy Keyboards. Außerdem kaspert das Quartett nicht ganz so viel herum, sondern beschränkt sich auf Positionswechsel, Headbanging und selbstredend Gitarren-Geschredder. Schade, dass der Sound deutlich schwächer ist als bei Hamferd, vor allem die Drums klöppeln viel zu dominant durch die Botanik.

Alles in allem kann man aber damit leben und das spieltechnische Niveau der Jungs ist dafür, dass sie kaum älter als 20 Jahre sein können, absolut beeindruckend. Gerade Frontmann Parker Jameson meistert die Gitarren/Gesangs-Doppelbelastung ohne Probleme, wobei wir hier nicht nur von Akkordgreifen sprechen, sondern auch mal von Sololäufen und Licks, die er während des Singens nebenher daddelt. Die Ansagen hingegen sind eher Standard, aber bei so einer Band mit solcher Mucke, die hauptsächlich zum Partymachen und Spaßhaben animieren soll, ist das dann auch kackegal.

Starkill haben in diesem Jahr ebenfalls ihr Debüt „Fires Of Life“ herausgehauen und somit entstammen die Tracks alle jener Scheibe. Sicher, Titel wie „Below The Darkest Depths“, „Immortal Hunt“, „Strength In The Shadow“ oder „The Is Our Battle; This Is Our Day“ triefen vor Klischees, genau wie das grauenhafte Coverartwork des Albums, doch gerade letztgenannter Song hat mit seiner „raise up your swords“-Passage (und noch mal die Klischeekeule) jede Menge Mitsing-Potential. Doch Potential hat die Band so oder so; alles sicherlich irgendwo schon mal dagewesen, aber trotzdem nett und unterhaltsam.  

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