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Amorphis, Orphaned Land, Ghost Brigade im Konzert (Bochum, November 2010)

Ein starkes Konzert, das vielen Fans lange in Erinnerung bleiben wird

Ghost Brigade beeindrucken mit ihrer genialen Musik

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Im Festivalsommer konnten so manche Bands von sich begeistern. Andere blieben hingegen auf der Strecke und haben einen eher schlechten Eindruck bei dem einen oder anderen Hörer hinterlassen.

Drei Bands, die in diesem Sommer so manches Festival bereist haben, und durchweg von sich begeistern konnten, haben sich im Herbst für eine gemeinsame Tour zusammengeschlossen, deren letzter Gig heute auf dem Programm steht. Die Rede ist von Amorphis, Ghost Brigade und Orphaned Land, die heute gemeinsam in der Zeche Bochum das Ende ihrer Tour feiern.

Während Ghost Brigade schon im Frühjahr gemeinsam mit Insomnium Bochum verzaubert haben, begeisterten die anderen beiden Bands in erster Linie auf den großen Bühnen der Festivals.
Doch nicht nur bei den Live-Auftritten von Amorphis, Ghost Brigade und Orphaned Land konnten sie zeigen, welche musikalischen Talente in ihnen stecken. Auch Alben wie „Isolation Songs“ von Ghost Brigade oder „Skyforger“ von Amorphis konnten überzeugen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf konnte sich bei manchem Fan eine wohlige Vorfreude über die Bands breit machen.

Ghost Brigade

Den Anfang eines vielversprechenden Konzertes machen die Finnen von Ghost Brigade, die mit dem abwechselnd ruhigen und energischen Parts von „Deliberately“ die Bühne betreten und damit direkt zeigen, was sie können. Ihr unverkennbarer Stil wird mit dem Song sofort deutlich und versetzt die Fans in Gänsehaut. Ghost Brigade vereinen in ihren Songs eine außergewöhnliche Mischung aus tiefen schweren Parts und besinnlichen Momenten, die es gerade bei Konzerten immer wieder schaffen, eine unvergleichliche Atmosphäre zu erzeugen.

Die Zeche Bochum ist heute Abend ausverkauft und auch um 19:30 ist das Durchkommen zwischen den vielen Menschen nicht ganz einfach. Die Treppen und die Empore sind bereits gut besetzt. Zu Beginn des Auftritts von Ghost Brigade merkt man, dass nicht allzu viele Besucher die Band kennen. Aber Manne, Wille und der Rest des Trüppchens können mit „My Heart Is A Tomb“ und „Into The Black Light“, die beide von dem starken Album „Isolation Songs“  stammen, schnell von ihren musikalischen Qualitäten überzeugen. Nach nicht allzu langer Zeit kann man auch neben den Fans Menschen sehen, die verträumt und breit grinsend zur Bühne starren und der Jubel steigt dementsprechend von Song zu Song. Die akkurat abgestimmte Mischung aus träumerischer Ruhe und harten Riffs wird von Mannes Stimme bestens abgerundet. Mannes tiefe Stimme passt denkbar gut zu den Songs von Ghost Brigade, die er allesamt mit einer gewaltigen Portion Gefühl an das Publikum weiter gibt.

Kurz vor dem Ende des Sets verlässt Manne die Bühne der Zeche, und lässt seinen Kollegen an den Instrumenten die alleinige Aufmerksamkeit zukommen. „22:22 Nihil“ ist ein instrumentales Werk, das genauso aufgebaut ist wie die anderen Stücke der Songs. Auch hier nehmen die Klänge den gesamten Raum ein, wechseln zwischen den Tempi und verzaubern auch ohne Mannes Stimme.

Dieser betritt erst nach guten fünf Minuten wieder die Bühne. „22:22 Nihil“ ist ein eher langes Werk von Ghost Brigade, doch die Zeit vergeht wie im Flug und der letzte Kracher des Abends wird mit „A Storm Inside“ angestimmt. Der Jubel nach dem Gig ist beachtlich und Ghost Brigade verlassen mit zufriedenen Gesichtern und unter Zugabe-Rufen die Bühne.

Setlist:

1. Deliberately
2. My Heart Is A Tomb
3. Into The Black Light
4. Lost In A Loop
5. Suffocated
6. 22:22 Nihil
7. A Storm Inside

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