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Alphaville im Konzert (Köln, März 2011)

Das kleine enge und warme Gloria Theater brodelte

Alphaville ließen die Menge tanzen und singen

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Wer kennt sie nicht? Mit Hits wie „Big In Japan“, „Sounds Like A Melody“ und „Forever Young“ stürmte die Band aus NRW in den Achtzigern die Charts. Die Rede ist von Alphaville, die Band rund um Sänger Marian Gold. Doch wer glaubt, die Band sei in der Versenkung verschwunden, der irrt.

Die Band veröffentlichte im November letzten Jahres ihr neustes und zugleich achtes Album „Catching Rays On Giant“ mit den Hitsingles „I Die For You Today“ und „Song For No One“. Selbstverständlich folgte auch die gleichnamige Tour „Catching Rays On Giant“. In Köln spielte die Band im März im ausverkauften Gloria in einer sehr intimen Atmosphäre.

Die Band fing pünktlich um 20 Uhr an, nachdem sie unter lautem Anfeuern des Publikums auf die Bühne kam. Sie starteten ihre Show mit „End Of The World“ und heizte der Menge gleich zu Anfang an ein. Jeder schien fleißig mitzusingen und begann zu tanzen. Bei „Call Me“ wurde die Stimmung noch heißer. Marian wurde rufend angefeuert, was ihn wiederum sehr freute. Die Band spielte fast alle Songs vom neuen Album und natürlich auch die alten bekannten Lieder wie zum Beispiel „Forever young“, „Big In Japan“ (mit neuem Text), „Jet Set“, „Dance With Me“ und „Apollo“. Während leider nur wenige etwas mit „Leben Ohne Ende“ anfangen konnten, waren „Victory“ und „Golden Feeling“ so etwas wie Highlights für die eingefleischten Fans, von denen es wirklich viele an diesem Abend gab. Das Publikum lag alterstechnisch  hauptsächlich zwischen 30 und 50 Jahren, nur vereinzelt blickte man in jüngere Gesichter, was der Stimmung allerdings keinen Dämpfer gab. Das kleine enge und warme Gloria Theater brodelte vor dem stimmungsmachenden Marian, der immer wieder mit Gesten und Mimiken die Menge anfeuerte weiterzumachen, und dem Publikum, das mit ihm um die Wette tanzte.

Rein optisch war das Schlagzeug ein reiner Hingucker, es war hochgebaut und befand sich über Marian, was das ganze sehr imposant machte. Der Hintergrund bestand aus sich drehenden Spiegelplatten, die das bunte Licht reflektierten und somit eine discoähnliche Stimmung erzeugte, was zusammen mit Marians Tänzen wirklich ansteckend wirkte.

Zusätzlich spornte er die tanzende und mitsingende Menge an, indem er öfter wiederholte, wie sehr er sich freuen würde, endlich wieder in Köln spielen zu dürfen. Schließlich sei das letzte Mal schon eine ganze Weile her! Der krönende Abschluss waren vier Lieder, die als Zugabe gespielt wurden, darunter eine Unplugged- Version von „Dance With Me“.

Nach dem Konzert gab die Band vor der Bühne Autogramme, was sich die alteingesessenen Fans natürlich nicht entgehen lassen konnten. Wer hat schon ein Autogramm seines Alphaville- Heldens?

Setlist:

End Of The World
Call Me
Dance With Me
Gravitation Breakdown
Heaven On Earth
Carry Your Flag
Call Me Down
I Die For You Today
Jet Set
Song For No One
Guardian Angel
Golden Feeling
Monkey In The Moon
The Deep
Iron John
Victory Of Love
SLAM
Forever Young
------------------------
Leben Ohne Ende
Big In Japan
Apollo
Dance With Me (unplugged)

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