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Alpha Tiger, Attic, Evil Invaders, Space Chaser im Konzert (Essen, Februar 2015)

Release-Show mit überraschend positiven Ausreißern

Alpha Tiger

Partykompatibler sind dann anschließend die heutigen Gastgeber und Headliner Alpa Tiger aus dem sächsischen Freiberg. Vor genau zwei Wochen hatten sie bekanntlich mit „iDentity“ ihren dritten Longplayer veröffentlicht und das auch schon live ausgiebig gefeiert – heute also steht die erste Headliner-Show hier im Pott an. Da passt es dann ja auch gut, dass deutlich über 200 Fans den Weg ins Turock gefunden haben, die schon angeheizt auch hier alles geben  und nicht nur immer wieder fetten Applaus spenden, sondern schnell auch mit Hey-Rufen und Powerfäusten wie bei dem famos abgefeierten „Crimson Desert“ voll bei der Sache sind.

Auch wenn das neue Album noch recht frisch ist, wird auch „Scripted Reality“ ordentlich abgefeiert, Frontmann Stephan hat da leichtes Spiel, auch wenn er heute Abend stimmlich nicht immer ganz auf der Höhe ist und gerade bei den Screams immer wieder pressen und passen muss. Das wird besonders bei dem experimenteller angelegten „Long Way Of Redemption“ deutlich, die Fans aber klatschen trotz allem fleißig mit und lassen sich die Partylaune nicht verbieten.

Und sollten die Fans einmal den Hauch einer Schwäche zeigen, so nimmt Stephan die Stimmung auch gleich wahr, kontert mit einem „Turock, wo seid ihr?“ oder „seid ihr noch wach?“ und schon sind wieder alle auf Kurs. Dankbar zeigen sie sich, nicht nur gegenüber den Supportbands, für die sie zu Recht Applaus einfordern, sondern auch beim Publikum, denn selbstverständlich nehmen sie das nicht, dass so viele heute Abend gekommen sind. Einfach weiterfeiern, sogar das ruhigere „We Won’t Take It Anymore“ findet lautstarken Anklang, die Matten vor der Bühne fliegen nur so und konkurrieren so mit den zahlreichen Powerfäusten.

Bisher passt alles, am Ende legen sie sogar noch mit ein paar eigenen Klassikern vom Debüt nach, sprechen sich wegen der fortgeschrittenen Zeit schnell noch auf der Bühne ab, doch streichen sie dann nicht wie befürchtet das Set und ballern noch jede geplante Note in den Club. Well done, schöner Abend ohne einen Ausfall – hat man ja auch nicht oft.

Setlist:

Intro
Lady Liberty
Scripted Reality
Crimson Desert
From Outer Space
Long Way Of Redemption
Revolution In Progress
Along With The Rising Sun
We Won’t Take It Anymore
iDentity
Karma
Black Star Pariah
Medley Starrider/ Men Or Machines/ Against The Time
I Want Out (Helloween-Cover)

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