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Alpha Tiger, Attic, Evil Invaders, Space Chaser im Konzert (Essen, Februar 2015)

Release-Show mit überraschend positiven Ausreißern

Die aus Sachsen angereisten Alpha Tiger wollen es aktuell auf ihrer kleinen Release-Tour zum neuen Album „iDentity“ richtig krachen lassen und haben dafür auch nur befreundete Bands als Support ins Boot geholt. Zum einen wären da die demnächst ein wenig überrepräsentierten Evil Invaders sowie die lokale Inquisitionsmacht Attic; der ganz große Wurf findet schon beim Opener Space Chaser statt. Ursprünglich sollten eigentlich die Gelsenkirchener Witches Steel das Abendprogramm eröffnen, allerdings sind sie wegen des auf 23 Uhr festsetzten Schlusspunkts herausgekegelt worden. Am Ende wollten sich gut 220 Fans dieses Event trotzdem nicht entgehen lassen.

Space Chaser

Es sind diese Momente, wo man auch als Fan merkt: Dieser Opener hat es drauf und reißt heute hier die Hütte ab. Und genau das Feeling scheint sich auch bei den Berlinern Space Chaser einzustellen, denn wenn Mäuse mit Speck gefangen werden, so wird der Fan im Pott mit ehrlichem Thrash Metal quasi einfach nur eingenommen.

Sieg auf der ganzen Linie, was man allein daran merkt, dass das Quintett frühzeitig den Merchstand abbauen kann, haben sie doch nichts mehr feilzubieten und es ist alles vergriffen. Der Weg dahin war eine komplette Überzeugungstat aus dem Overkill-meets-Agent Steel-Umfeld, abgeschmeckt mit zumindest live einer nicht zu überhörenden Anthrax-Attitüde, was sie auch noch mit dem Coversong „Caught In A Mosh“ eindrucksvoll unter Beweis stellen.

„Danke Turock“, so Frontmann Siegfried noch kurz zwischen den beiden ersten Songs „Loaded To The Top“ und „Thrashold“, beide vom im April 2014 veröffentlichten Longplay-Debüt „Watch The Skies“. Die Fans sind schnell bei der Sache, schon früh sind gut 100 Nasen am Start und mit den Powerfäusten ab „Watch The Skies“ dabei, was sich aber in der Folge noch locker steigern lässt und in „Predator“ seinen Höhepunkt findet. Bei „Decapitron“ wird der zuvor gezündete kleine Moshpit gleich einmal weitergeführt – Space Chaser hetzen mit aller Urgewalt durch ihre immer wieder lediglich um die drei Minuten kurzen Thrashgranaten und nutzen mit kurzen Pausen ihre Spielzeit auch komplett aus. Ganz sicher wird man die Berliner nicht zum letzten Mal im Pott gesehen haben, einige Eventorganisatoren vor Ort haben schon das Leuchten in den Augen vor Begeisterung.

Setlist:

Loaded To The Top
Thrashold
Watch The Skies
Interstellar Overlords
Predator
Caught In A Mosh (Anthrax-Cover)
Decapitron
Undead Revenge

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