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Alex Mofa Gang & FINN im Konzert (Dresden, Januar 2018)

Ein Abend der Gegensätze

FINN beweist seine Songwriterqualitäten

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Mit „Perspektiven“ schoben Alex Mofa Gang im Oktober vorigen Jahres ihr zweites Album gen Lauschmuscheln, um sich hiernach wieder auf das zu besinnen, was sie eh scheinbar ohne Unterlass tun: touren. Angekommen sind sie nunmehr in der Dresdner Groovestation, die kurz vor Start noch relativ leer erscheint, aber pünktlich zu Beginn lösen sich alle Anwesenden von Bar oder Billardplatte und so hat

FINN

ausreichend Publikum vor sich. Einigen der Anwesenden wird der Name FINN sicherlich so reinweg gar nichts sagen, immerhin erschien im vorigen Jahr erst sein Debütalbum „Wie weit“. Wer im Vorfeld hingegen schon mal einen Blick auf den anstehenden Support riskiert hat, wird sich dafür mit Sicherheit etwas überrascht zeigen, immerhin erwartet man nicht zwangsweise einen Singer/Songwriter als Anheizer einer Alternativ-Punk-Truppe. Auf jeden Fall verspricht es, ein spannender Gig zu werden und als zur Begrüßung erstmal ein kleiner Soundcheck entgegen geschoben wird, kann man gleich noch bemerken, dass FINN zumindest für die Tour zur Band gewachsen sind.

Der Wahlberliner kommt ursprünglich aus dem Norden und dem ist auch sein erster Titel gewidmet. Musikalisch bewegt man sich in den schon benannten Liedermacher-Rahmen, dem auch zusätzliche Musiker nichts anhaben können. Das Ganze klingt ungemein entspannt und lebt zugleich von der zugrundeliegenden Poesie; wenn man hier als offizielle Einschätzung etwas von „entschleunigter Musik“ liest, kann man dem nur zustimmen. Tatsächlich lassen Songs wie „Meine Sinne“ oder „Nicht so schlimm“ in eine behagliche Stimmung fallen, insofern ist bloß die Location nicht ganz optimal, passen die Klänge doch eher zu einem Wein im Sitzen als zu Bier im Stehen.  

Davon recht unbeeindruckt zeigen sich allerdings die Anwesenden, schon allein die samtige Stimme des Sängers versetzt die meisten in einen träumerischen Gemütszustand, zugegebenerweise ist dieser bei den weiblichen Zuschauern gar noch etwas stärker ausgeprägt. So ist der einfließende Applaus keinesfalls verwunderlich und hin und wieder machen sich gar die ersten Gesänge im Club breit. Dafür bekommt man auch reichlich Dank von der Bühne und die Anmerkung, dass dies ein Lächeln ins Gesicht des Sängers zaubert, löst glattweg noch einen Extrabeifall aus. Den kann man auch für „Regenmädchen“ spendieren, immerhin wird der Song exzellent vom Schlagzeug untermalt. Damit ist man allerdings schon fast am Ende des Programms angelangt, das abschließende „Es tut mir leid“ wird so mancher wohl persönlich nehmen, und nach einem Dank an die Alex Mofa Gang und das Publikum setzt sich selbiges direkt gen Merchstand in Gang, immerhin gibt es dort gar eine Gratis-CD abzustauben.
 
Setlist:

Norden
Meine Sinne
Nicht so schlimm
Königin der Dramen
Regenmädchen
1000 Sonnen
Es tut mir leid

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