Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Airbourne, Enforcer, Black Spiders im Konzert (Bochum, November 2010)

Airbourne zeigen was Rock'n'Roll ist

Enforcer sind sehr Heavy Metal

Zum Thema

Ist es nun ein Vorteil oder ein Nachteil, mit AC/DC verglichen zu werden? Sicher kann man schon stolz auf sich als Band sein, wenn derartige Vergleiche zugelassen werden. Aber ist es auch gut, wenn nach dem eigenen Namen stetig der Satz „Die hören sich an wie AC/DC“, kommt? Vielleicht geht es einem schon irgendwann ein wenig auf den Keks, aber Nachteile entstehen dadurch für Airbourne mit Gewissheit nicht. Denn unter den vielen Fans, die vor dem Bochumer Ruhrcongress auf den Einlass warten, sieht man auch viele bekennende AC/DC-Fans, die sich scheinbar nicht wenig auf das Konzert von Airbourne zu freuen scheinen. Die Jungs von Down Under haben sich mittlerweile zu einer überaus bekannten Rockkapelle gemausert, die sich so oder so keine Gedanken mehr um volle Konzerthallen und die Begehrtheit ihrer Musik machen muss.

Black Spiders

Doch wie das auf Konzerten so üblich ist, gebührt der Vortritt einer anderen Band. In diesem Fall nennt sie sich Black Spiders und ist aus Großbritannien angereist. Mit einem Intro, von dem man annehmen würde, dass gleich Winnetou auf der Bühne stehen wird und das den Namen „Si! El Diablo“ trägt, werden die fünf Rockröhren auf die Bühne begleitet und rocken gleich erfolgreich los. Das Intro hat einen vollkommen falschen Eindruck über die Black Spiders vermittelt. Wider Erwarten geben sie mächtig Gas auf der großen Bühne des Bochumer Ruhrcongress und wirbeln bei „Stay Down“ und Co wie ein Wirbelwind über die Bühne. „Stay Down“ ist eine ansehnliche und vor allem gut hörbare Rocknummer und nicht nur in dieser wird klar, dass nicht nur die kräftige Stimme von Frontmann Pete „Spider“ Spiby im Fordergrund stehen soll, sondern dass die Gitarren eine wichtige und vorreitende Rolle in den Songs der Engländer spielen.  

Der Jubel des bereits zahlreich erschienenen Publikums ist durchaus angemessen und kann sich sehen lassen. Als dieser verstummt ist, erkundigt sich „Spider“: „Ladies! Where are you?”. Und in der Tat kreischen einige hundert Stimmchen zur Bestätigung. Aber nicht nur diese genießen den Song, der für die Damenwelt geschaffen ist. „Just Like A Woman“ kommt durchaus auch bei den Herren gut an. Black Spiders liefern auf der Bühne gute Arbeit ab, und damit haben sie sich ein solches Feedback durchaus verdient. Dass „Spider“ durch das zusätzliche Gitarrespielen an den Mikroständer gefesselt ist, und sein persönlicher Auftritt deshalb am meisten durch seine Stimme Ausdruck verliehen bekommt, wird von den anderen auf der Bühne bestens kompensiert.

Nachdem „Meadow“ und „Blood Of The Kings“ als letzte Songs von Black Spiders gespielt wurden, ist das Publikum gerade vollends warm mit der Band geworden und der ein oder andere Wunsch nach einer Zugabe dringt über die vielen Köpfe hinweg bis zur Bühne.

Setlist:

1. Si! El Diablo
2. Stay Down
3. Just Like A Woman
4. KISS Tried To Kill Me
5. St. Peter
6. Meadow
7. Blood Of The Kings

Seite
comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging