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Accept, Steelwing im Konzert (Köln, Februar 2011)

Köln brodelte - vor Lust wegen des Anwärters auf das "Konzert des Jahres"

Steelwing surfen weiter auf der Welle des Erfolges

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Nach dem ersten Auftritt in neuer Formation damals beim Rock Hard Festival 2010 haben Accept eine Lawine der Begeisterung losgetreten. Mit „Blood Of The Nations“ gossen sie förmlich Öl in die erwartungsfreudige Bangergemeinschaft und touren nun durch die Clubs dieses Kontinents von einem Erfolg zum nächsten.

Auch der Support Steelwing kann sich einmal mehr nicht beschweren und hat nach der Tour mit Blind Guardian wiederholt die Gelegenheit, vor ausverkauften Hütten aufzuspielen.

Steelwing

Die Stockholmer Steelwing schwimmen derzeit auf einer Erfolgswelle und können schon kurz nach der Tour mit Blind Guardian einen weiteren Triumph verzeichnen, denn auch bei dieser Europareise mit Accept spielen sie schon früh vor dicht gefüllten Hallen. Schon erstaunlich, was sich da so im Bandlager seit der Gründung im Jahre 2009 alles getan hat. In der Live Music Hall galt es nun auch das Die Hard-Accept-Old-School-Publikum zu überzeugen.

Mit massig Spiellaune ausgestattet, sprangen Steelwing auf die Bühne, zockten gleich die ersten beiden Songs durch und ließen sich auch nicht durch zahlreiche technische Probleme wie dem teilweise kompletten Ausfall der Rhythmus-Gitarre aus dem Konzept bringen. Gar nicht verwunderlich also, dass das Schweden-Quintett gleich fetten Applaus einheimsen konnte. Sie brachten aber auch alles, was ein Altmetaller von einer Band erwartet – neben den ausführlichen Headbangeinlagen wurde gepost bis der Arzt hätte kommen sollen, und sogar das klassische Doppel-Axt-Schwingen sorgte für ein anerkennendes Lächeln.

Fronter Riley – in seinen Spandex-Hosen und weißen Turnschuhen machte er wohl gerne auf „Dickinson“ – war stimmlich bestens aufgelegt, die Screams kamen mit Wumms, und auch er ließ sich durch ein defektes Mikrofon bei „The Nightwatcher“ nicht im geringsten ausbremsen. „Hey, wollt ihr noch einen? Wollt ihr noch einen?“ meinte Riley und startete mit einem Spagat-ähnlichen Luftsprung energiegeladen mit „Sentinel Hill“. Schnell zuckten ein paar Pommesgabeln auf. Dass aber das Publikum sich noch mit der eigenen Kopfverschüttelung zurückhielt, lag sicherlich nicht an Steelwing, sondern wohl am gehobenen Durchschnittsalter der Gäste.

Nach dem Outro sollte Schluss sein, Zugabenrufe waren mehr als bescheiden und hielten sich massiv in Grenzen – und trotzdem kamen Steelwing zurück und kredenzten mit „Roadkill“ noch einen letzten stimmungsvollen und laut umjubelten Rausschmeißer.

Setlist:

The Illusion
Headhunter
The Nightwatcher
The Zone Of Elimination
Sentinel Hill
Clash Of The Two Tribes
Outro
------------------------
Roadkill (…Or Be Killed)

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“