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Absolva & Firestorm im Konzert (Bochum, November 2018)

Große Metalkunst beim Kleinkonzert

Die Gelsenkirchener Firestorm können auch viele eigene Fans nach Bochum locken

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Kurze Shows als Support für eine wesentliche größere Band und auch in größeren Hallen oder den Underground-Status bei kleinen Metalevents ausloten? Das genau machen Absolva aus Manchester durch: Letzte Woche noch vor gut 800 Leuten in Oberhausen, heute mit gutem Willen vielleicht 50 in Bochum. Mit Firestorm sorgt dazu auch der heutige Support für deutlich ein paar mehr Gäste mehr im Club.

Firestorm

Vorletzte Woche noch in Hagen bei der Power Metal Night, an diesem Donnerstag in der Bochumer Matrix, um als Support für Absolva einzuheizen... nicht schlecht für eine heimische Underground-Truppe, wenn sie gleich mehrere ihrer Anhängerschaft in den Keller lotsen kann, sonst hätte es noch ein bisschen bitterer im Zuschauerbereich ausgesehen – keine 50 Fans haben sich in die Matrix-Zwischenetage, genau da, wo sonst immer der Merch steht, eingefunden.

Am Konzept der Show hat sich natürlich nichts geändert, lediglich Bassist Willi hat sich nun seiner Sportblousonausgehuniform entledigt und steht stilecht in Kutte auf der Bühne. Die Truppe scheint aber auch so gut aufgelegt, auch wenn der Sound vor der Bühne dann doch eher mau aus den Boxen tönt. Auf der Bühne aber immer wieder die neckischen Spielereien zwischen Gitarrist Dennis (Axolotl, Mortals Path) und Frontmann Oliver, mit „Can't Stop The Time“ ein bärenstarker Opener, der aber eben unter erwähnten Sounddefiziten leidet – und dennoch stehen ihnen die früh eingetroffenen Fans mit enthusiastischem Sicherheitsabstand beiseite, einige singen mit, die anderen schütteln das Haupthaar und wieder andere sind überrascht, wie gut eigentlich das Quintett Powerfernale so klingt.

Knappe Spielzeit, knappe Ansagen, lieber die gute halbe Stunde mit reichlich Musik füllen, da reicht auch mal ein kurzes „kennt vielleicht schon einer“ vor „Black Or White“ oder eben ein „Danke, viel Spaß noch mit Absolva“ – schon ist die erste Rutsche durch, die eigenen Fans selig gestimmt, der Sound allein aber ist hinderlich, sich mehr neue Fans zu erspielen.

Setlist:

You Can't Stop The Time
Sailing Away
Rise And Fall
Black Or White
Evolution Backwards
Dream Or Reality/The Rain

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