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A Tribute To Ronnie James Dio (Bochum, Juli 2010)

Schwitzen für Ronnie

Ronnie, wir werden dich ewig vermissen - R.I.P.

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Trotz der Trauer nach dem herben Verlust, die sich in der ganzen Szene über alle Genres hinweg breit machte und auch heute noch zahllose Seelen mit Schmerz und Traurigkeit erfüllt, organisierte Zechen-Torsten ein Tribut-Event mit Gänsehautfeeling. Der Erlös des Abends ist komplett für den „Stand Up And Shout Cancer Fund“ von Ronnie James Dio verplant, und sehr lobenswert, dass alle Protagonisten, vom Sound- und Lichtmann angefangen bis hin zu Doro, völlig kostenlos diese gute Idee unterstützen. Mit schnödem Mammon kann man eh nicht dem genialsten Rocksänger aller Zeiten huldigen – da gehört Herz, Seele und ein Kahn voll tief verehrender Gefühle dazu.

Gespannt durfte das Publikum sein, welche Songs denn aus dem riesigen Fundus DIOs seitens der Beteiligten ausgesucht wurden. Insgesamt fünf verschiedene Stimmen übernahmen die Vocalparts, und auch an der Gitarren- bzw. Bassfront wechselten gleich mehrere Szenebekannte den Platz. Lediglich die Keys wurden konstant entweder von Harry Oellers (Axxis) oder Ferdy Doernberg (Axel Rudi Pell) übernommen. Ganz ohne Zicken ging es auf der Bühne ab, Freunde standen dort, oder zumindest Musiker, die sich respektierten, und ohne aufgeblasenes Ego brachten sie das Erbe DIOs stimmungsvoll rüber.

Beim „Dream Evil“-Start übernahm Holger Auer, Frontmann Dortmunder Coverbands (These Days, Classic Night Band), übergab dann das Mikro ab „Rock’n’Roll Children“ an Dirk Hackenberg (Nightlife), Martin Kesici (ja, genau der oft auf DSDS reduzierte Sänger) tönte bei „Heaven And Hell“. Ab „Egypts“ übernahm dann die Metal Queen Doro den Part an der vordersten Front (natürlich mit langen Ansagen, wobei ihr das Herz schon fast wieder übersprang und auch ein leichtes Zittern in ihrer Stimme ihre „Erregung“ verriet), bevor dann mit richtig alten Gassenhauern Doogie White (zur Zeit u.a. bei Cornerstone oder Yngwie Malmsteen, früher auch z.B. bei Rainbow und Praying Mantis) noch mal die Tür der richtig tiefen Sehnsüchte nach der guten alten Zeit aufstieß (schließlich war er schon DIO 1976 in Edinburgh begegnet).

Aber auch an der Gitarrenfront gab es prominente Unterstützung. So schnappte sich Marco Wriedt (Axxis) u.a. bei „The Last In Line“ die Gitarre, Christof Leim poste bei „Stand Up And Shout“ in die Runde, ex-Running Wild-Saitenhexer Bernd Aufermann ließ „Holy Diver“ in neuem Glanz erstrahlen, und schlussendlich übernahm Mr. Bochum himself Axel Rudi Pell ebenfalls sein Arbeitsgerät und verzückte die Anwesenden mit starken Soli.

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