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A Million Miles, The Very End im Konzert (Hamburg, April 2013)

Äußerst gelungener Tourauftakt

Hatten witzige Sprüche auf Lager: The Very End

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Eigentlich sollte es viel wärmer sein. Ja, der Frühlingsanfang liegt schon unverschämt lange hinter uns und trotzdem frieren sich eure zwei tapferen Redakteure auf dem Weg zur kuschligen Bar 227 an der Sternbrücke fast die Pommesgabeln ab. Warum? Natürlich weil The-Pit.de, eure Quelle für qualitativ hochwertige Berichterstattung aus der Metalszene, die Record Release Party der Hamburger Newcomer A Million Miles nicht verpassen darf. Pünktlich um acht Uhr abends finden wir uns also am Ort des Geschehens ein und warten mitsamt einigen anderen Fans vor den noch verschlossenen Toren auf Einlass. Da Redakteur David N. sich von den Strapazen eines Kampfes mit auf Drachen reitenden Suizidzombies erholt (gute Besserung), muss Sandrine S. kurzfristig als Ersatz einspringen, was für die freundliche Dame am Einlass allerdings kein Problem darstellt. Die rund 60 Leute fassende Bar füllt sich recht schnell. Die Atmosphäre ist sehr gemütlich und angenehm und die Bühne sehr klein. Irgendwie familiär. Gespannt aufs Konzert vertreiben wir uns die Wartezeit mit einem Bier und einem Campari-Orangensaftgemisch.

The Very End

Kurz nach 21 Uhr betreten The Very End die kleine Bühne. Die 5 Ruhrpott-Recken sind sichtlich gut gelaunt und beginnen ihr Set mit dem Song „Memento“. Der Sound in der Bar ist überraschend gut, größere Hamburger Lokalitäten könnten sich ruhig eine Scheibe davon abschneiden. Als der zweite Song „Ball & Chain“ eingeläutet wird, füllt sich der Bereich vor der Bühne noch mehr und die Stimmungskanonen schlechthin, zwei fröhliche Herren, die mit recht eigenwilligen Tanzeinlagen glänzen, bereichern Zuschauer und Band mit ihrer Anwesenheit. Die bereits gute Stimmung wird um ein vielfaches erhöht und es wird getanzt, gepogt und sich bestens amüsiert.

Auch Sänger Björn fällt dies auf, er animiert das Publikum, im Takt zu klatschen, was jedoch nicht so wirklich funktioniert. Das ist jedoch kein Grund für ihn, die Metal-hungrige Meute nicht weiterhin zu unterhalten. Mit witzigen Sprüchen interagiert er während der kleinen Songpausen mit den Fans und erfreut sich vieler Lacher. Die Band hat das Publikum von der ersten Sekunde an im Griff, sie macht es einem aber auch nicht sonderlich schwer, Spaß zu haben. Der letzte Song „Blacklisted“ lädt zum ordentlichen Abschädeln ein. Es werden die letzten Energiereserven zusammengekratzt, um noch einmal alles auf der Tanzfläche zu geben. The Very End verabschieden sich nach knapp einer Stunde unter lautem Applaus und Zugabe-Rufen von der Bühne. Die Jungs gaben einen klasse Supportact und machen es dem eigentlichen Headliner ziemlich schwer, so eine Leistung zu toppen.

Setlist:

1. Memento
2. Ball & Chain
3. The Leper
4. Splinters
5. Infidel
6. A Hole In The Sun
7. Sewn Eye Sleep
8. Letters To The Living
9. Sixes And Nines
10. Iron Sky
11. Maelstrom Calling
12. Blacklisted

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