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A Chance For Metal Festival V

Und der Dicke Busch rockt!

Bereits zum fünften Mal findet dieses Jahr das „A Chance For Metal Festival“ statt. Veranstaltet wird das Event von der Band Dragonsfire und dem Freizeithaus Dicker Busch in Rüsselsheim. Vier Bands aus unterschiedlichen Genres und unterschiedlicher Herkunft wurden zusammengetrommelt, um den Zuschauern ein breites Angebot darzubieten.

Das Freizeithaus präsentiert sich als nicht allzu große aber gleichwohl perfekte Location für die Veranstaltung. Während im Eingangsbereich die Kasse ihren Platz findet, wurde im hinteren Bereich des Gebäudes ein Merch-Stand und der Getränkeausschank untergebracht. Direkt gegenüber dieser Aufbauten befindet sich die Bühne. Sie ist nicht sehr groß, aber getreu dem Motto „Platz ist in der kleinsten Hütte“ werden die Bands beweisen, dass sie auch ohne ewig viel Platz eine Riesenstimmung zaubern können.

Der Einlass ist für 19 Uhr angekündigt, losgehen soll es um 20 Uhr. Bereits vor 19 Uhr tummeln sich vor dem Gebäude jede Menge schwarz gekleideter Gestalten, die pünktlich zum Festivalbeginn allesamt in der Halle verschwinden.

Tales Of Horror

Die Bielefelder Tales Of Horror eröffnen den musikalischen Abend. Die allesamt erfahrenen Musiker haben sich dem Heavy Metal verschrieben. Mit ihrer coolen Mischung aus griffigen Riffs und einer markanten Stimme locken die Rocker innerhalb kürzester Zeit die Musikbegeisterten bis direkt vor die Bühne, wo diese auch gleich Gas geben. Es wird gebangt und gemosht, dass es eine Freude ist. Mit ihren abwechslungsreichen Stücken treffen die vier Künstler den Nerv der Zuhörer. Die Lieder sind mal rockig melodiös, mal hart und manchmal geben Tales Of Horror auch richtig Vollgas. So kreisen vor allem bei „Back To Metal“ die Matten. Das rhythmische Stück fesselt mit seinem einfangenden Refrain. Bevor das Lied aber überhaupt aus den Boxen schallen kann, verhindert allerdings ein kleiner Stromausfall das Weiterkommen. Ein beherzter Griff der Techniker in den Sicherungskasten rettet hier allerdings alles. Nach nur kurzer Unterbrechung kann die Gruppe weiterspielen.

Frontmann Markus ruft die Old Wave of German Heavy Metal aus. Doch wie schon angedeutet lässt sich die Gruppe nicht auf einen so kleinen Nenner reduzieren. Das beweist sie mit dem Stück „(We Don’t Need To) Burn In Hell“. Die recht ruhige und melodieschwangere Nummer geht ins Blut und der Chorus animiert zum Mitsingen, was einige Anwesende auch tun.

Frontmann Markus und seine Mannen haben sichtlich Spaß auf der Bühne. Neben so viel Bewegung, wie die recht kleine Bühne zulässt, gibt es auch jede Menge Gepose zu sehen, was Band und Fans sichtlich Spaß macht.  Besonders erwähnenswert sind die bereits angesprochenen Nummern und das leider letzte Lied, „Tonight We Rock“. Tales Of Horror haben mit viel Spielfreude und –kompetenz das Festival eröffnet. Hoffentlich geht der Abend in dieser Qualität weiter.

Setlist:

  • 1. Kill `Em All
  • 2. Back To Metal
  • 3. The Dragon Sign
  • 4. The War Chaser
  • 5. (We Don’t Need To) Burn In Hell
  • 6. Revelation Of Pyromania
  • 7. Tonight We Rock
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