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A Chance For Metal Festival Andernach 2016

Legendäres zehnjähriges Jubiläum

Fabulous Desaster müssen als erstes am zweiten Tag ran

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Samstag, 7. Mai 2016

Der zweite Festivaltag, nicht wenige haben einmal mehr die Nacht zum Tage gemacht, einige sind sogar auf touristischen Pfaden in Andernach unterwegs oder lassen sich bei herrlichem Wetter und Temperaturen um die 29° Celsius im Schwimmbad gut gehen, allerdings setzt auch so etwas wie ein Festival-Jetlag ein, was in den letzten Jahren auch schon zu beobachten war... am ersten Tag sind alle heiß wie Frittenfett, dass es endlich losgeht, am zweiten Tag lässt es die Masse deutlich ruhiger, wegen der Hitze fast schon träge angehen, sodass die ersten Bands vor weniger Publikum spielen als sie es verdient haben - „machste nix“, sagt man hier im Pott dazu. Draußen sitzen hat eben auch sein Flair, die Musik ist ja teilweise auch wegen der kurzen Wege so zu hören.

Fabulous Desaster

Beim Opener Fabulous Desaster sieht es doch zuschauermäßig noch recht freundlich aus, die örtliche Nähe zu Bonn wird da auch etwas deutlich, sind doch viel Freunde vor Ort, die die Band schon mehr als einmal unterstützt haben. Aktuell schrauben die Jungs mit dem Exodus-Spirit ja auch an ihrem Debütalbum, weswegen solch ein Festivalabstecher eine willkommene Abwechslung sein dürfte, gleich auch ein paar Songs mehr auf Festivaltauglichkeit zu überprüfen.

Das kommt dann gut an, schon beim ersten Doppelpack „Thrash Metal Symphony“ und „Midnight Fistfight“, beide übrigens auf der 2014er Demo „Chaos, Torture, Terror, Violence“ zu finden, sorgen schon für erhöhte Powerfaust-Alarmbereitschaft, die frühen „Ausziehen“-Rufe müssen nun nicht sein, aber so ist das halt, wenn Freunde in den ersten Reihen stehen – die Band geht zum Glück nicht auf derlei Banalitäten ein, sondern hebelt mit „Thrash Bang“ gleich mal einen weiteren Track ins Publikum, wobei sich dann auch eine Zwei-Mann-Polonaise durch die Publikumslücken schlängelt.

„Vielen Dank für soviel Applaus, so früh“, lässt sich dann Frontmann Jan entlocken, der mit seinen Mitstreitern aber auch zahlreiche HeadbangerInnen aktivieren kann. Beim folgenden „Toxic Nuclear War“ gibt es aber auf der Bühne einen kleinen Rollenwechsel, der vor zwei Jahren dazugestoßene und nun nicht mehr ganz so neue Bassist Andi übernimmt die Sangesposition, die Fans bleiben begeistert, Fisten und Bangen, eine rote Rose fliegt auf die Bühne und „Andi“-Sprechchöre machen die Runde. Mit der „Viel Spaß nach“-Attacke „Bruce Lee“ runden sie ihre halbe Stunde ab und dürfen sich sogar über Zugabe-Rufe freuen.

Setlist:

Thrash Metal Symphony
Midnight Fistfight
Thrash Bang
Toxic Nuclear War
Bruce Lee

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