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A Chance For Metal Festival Andernach 2016

Legendäres zehnjähriges Jubiläum

Stallion entpuppen sich als würdiger Headliner

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Stallion

Endspurt beim diesjährigen ACFMF – und irgendwie auch notwendig, denn im Gegensatz zu den Bands schwächeln dann doch viele FestivalbesucherInnen – Metal, Sonne und die dazugehörige Hitze, ständige Unterhopfung und der Kampf zum Ausgleich zollen halt ihren Tribut. Aber auch hier ist zu vermerken: Diejenigen, die einfach noch genug Puste haben, lassen es beim heutigen Headliner Stallion aus Süddeutschland ordentlich krachen – Spandexalarm im Heavy-Speed-Rausch.

Old School bis zum Anschlag tönt nun aus den Boxen, Stallion bedanken sich artig für die Einladung, wohl wissend, dass nicht wenige Stimmen in den Bandboxen ihnen gehörten. Im Bewusstsein eines Headlinergigs sorgen sie dann für amtliche Stimmung, sodass man ohne Schwierigkeiten das Fazit zulassen kann, dass dieses Jahr einmal mehr auch ein würdiger Abschluss ein sehr gut organisiertes und verblüffend erfolgreiches Festival beendet.

Bis zum Ende ist es dann aber noch gut siebzig Minuten hin. „Tolle Orga, danke für's Wählen, ihr wolltet uns haben“, haut Fronter Pauly in die Runde, allesamt bedanken sie sich mit „Watch Out“ vom mittlerweile auch schon fast zwei Jahre alten Debüt. Dass die Band aber nicht still steht, beweist sie dann nicht nur auf der Bühne, sondern auch mit der Präsentation eines neues Songs, der noch unter dem Arbeitstitel „Rockarolla Whiskey“ firmiert – den Fans ist das gleich, wie das Dingen heißt, einfach ein Grund mehr sich zum Freuen.

„Schon lange nicht mehr gespielt...“, lässt Pauly wissen und offenbart mit „Give It To Me“ von der ersten Demo eine kleine Überraschung, später gibt es ja noch die zweite Nummer von damals, „Canadian Steele“, in der Dreingabe obendrauf. Das klare Statement, dass sie ihr Dingen durchziehen, ganz gleich wie sehr sie von Teilen der Szene belächelt werden, kommt ebenfalls gut an, das dazugehörige „Stigmatized“ fräst da auch feinst die eventuell vorhandenen letzten Vorurteile der Anwesenden aus den Köpfen, mehr Headbanger als erschöpfte Moshpit-Krieger übernehmen das Zepter, die zwei Kids, die schon bei Crossplane auf die Bühne durften, haben hier nochmals die Chance, im Rampenlicht zu stehen, Pauly stiefelt zu „The Devil Never Sleeps“ einfach in den Fotograben und mit der Rock Goddess-Nummer „Heavy Metal Rock'n'Roll" lassen sie zum Ende des regulären Sets nochmals einen fetzigen Kracher raus. Nach „Shadow Run“ ist dann aber doch Schluss, die Zugabe-Rufe werden gehört, bleiben aber unerfüllt, aber so wirklich kann ja keiner traurig sein – die meisten haben jetzt zwei Festivaltage mit Bravour durchgestanden und sind dem Motto – A Chance For Metal – durchaus gerecht geworden. Bis 2017 hier an Ort und Stelle – das wird legendär, denn wir stoßen eh immer alle viel zu wenig an.

Setlist:

Killing Time
Wild Stallions
Watch Out
The Right One
„Arbeitstitel 1“
Rise And Ride
Wooden Horse
Give It To Me
Stigmatized
The Devil Never Sleeps
Heavy Metal Rock'n'Roll (Rock Goddess-Cover)

Canadian Steele
Shadow Run

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