Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

A Chance For Metal Festival Andernach 2016

Legendäres zehnjähriges Jubiläum

Torment Of Souls sind live deutlich besser als auf Tonträgern

Zum Thema

Torment Of Souls

So langsam scheint die gute Partylaune und das heiße Wetter auch die letzten Fankräfte aufzuzehren, denn bei den Zombievertretern Torment Of Souls wird es im Zelt ein wenig leerer. An der etwas verlängerten Umbaupause wird es nicht liegen, dass der Sound bei den Bitburgern heute auch nicht immer ganz optimal ist, kann ja zu diesem Zeitpunkt noch keiner wissen. Was auf CD nur bedingt immer voll auf die Krone knallt, kommt live aber deutlich druckvoller rüber, was natürlich auch an den drei Klampfen auf der Bühne liegen mag – mehr Power geht ja kaum.

Aber doch, geht, denn für „Die Hure 2“ holen sie sich Verstärkung in Person von Hülya, ihres Zeichens Brüllvertreterin erster Kajüte von InCertain auf die Bühne, was dem Gegrunze von Oberzombie Jochen, der es sich einmal mehr nicht nehmen lässt, oben ohne über die Bühne zu stiefeln, Hülya allerdings nicht dazu überreden kann, einen schönen Kontrapunkt liefert. Und es ist irgendwie schon niedlich, wenn sich Hülya mit einem „Mehr Hass“ verabschiedet – irgendwie.

Die Fans aber, die auch zu vorgerückter Stunde auf Death-Metal-Partystimmung geeicht sind, lassen auch bei Torment Of Souls nichts anbrennen, stimmen schon fast beherzt und fröhlich zu „Die Hure“ ein, zeigen sich darüber hinaus eh recht textsicher, ganz gleich, ob die Growls nun in Englisch oder Deutsch aus den Boxen dröhnen. Der Fotograben verhindert zwar ein wenig den direkten Kontakt, was Jochen aber nicht hindert, einfach hinunter zu klettern und auf Tuchfühlung zu gehen. „Scheiß die Wand an“, so Jochen etwas später, denn die Anwesenden sparen weder mit Applaus noch Powerfäusten,

Aber auch hier rumpeln wir unweigerlich dem Finale entgegen, hören vor „Bone Stone Brain“ noch kurz etwas über Verdauungsprobleme, werden noch gefragt, ob denn alle noch einen weiteren Song vertragen können und werden mit „Die Hure 3“ verabschiedet. Zwei Songs hatten sie noch auf dem Plan, doch diese müssen leider wegen Zeitmangels gestrichen werden – schade, „Satan Calls“ hätte doch noch prima irgendwie möglich gemacht werden können.

Setlist:

Intro
The Walking Dead
Zombie Barbecue
Die Hure 1
Beneath A Dark Mind
Every Bone Broken
Abgehackt
Die Hure 2
Intro
Bone Stone Brain
Die Hure 3

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna