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A Chance For Metal Festival Andernach 2016

Legendäres zehnjähriges Jubiläum

Pripjat gehören zu den Festivalgewinnern

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Pripjat

Die Kölner Pripjat offenbaren sich als Vollblut-Thrasher mit einer gehörigen Portion Craziness, und nicht wenige Festivalbesucher strömen nun vermehrt ins Zelt, um den Lockruf der Vollgasattacke zu folgen – die letzten Wochen und Monate scheinen eine enorme Sogwirkung entfacht zu haben – von uns gibt es gleich mal noch ein paar Pluspunkte oben drauf für ihr Engagement beim „Köln hat ein Musikherz“ anlässlich der ätzenden Attentate in Paris – eine Stellungnahme, die höchsten Respekt abringt.

Und wo so viel Verrücktheit auf der Bühne abgeht wie die Feuerwehr, oder auch schon früh beim Solo im Fotograben, da lassen sich die Fans gleich mal nicht lumpen und headbangen wie blöde, nur um in der nächsten Sekunde mit mehreren Dutzend Powerfäusten für ordentlichen Alarm zu sorgen. Und auch wenn Pripjat mit Pablo aus Chile ihren neuen Tieftonmeister, der heute zum ersten Mal mit ihnen auf der Bühne steht, vorstellen und so ganz nebenbei intern noch ein ein bisschen internationaler werden, so hat das so überhaupt keinen Einfluss auf die gut geölte Stimmung auf der Bühne, wo Frontmann Kirill immer wieder heftig grimassierend deutlich im Mittelpunkt steht und der Klampfer Eugen barfuß über die Bühne turnt.

„Wir sind Pripjat und spielen Thrash Metal“, lässt Kirill von sich hören – ach nee, ist noch keinem aufgefallen. Viel spannender ist doch eher die Frage, ob wir denn Bock auf neue Songs hätten, wobei „Eh ganz egal, kommt jetzt eh“ sofort dem Wunscheswillen jeglichen Wind aus den Segeln nimmt, denn schon prasseln mit „Brick By Brick“ und „Just A Head“ auch schon die beiden Riffattacken auf die ZuhörerInnen ein. Da lohnt sich nicht nur fetter Applaus, sondern auch ein schöner Moshpit,

„Danke an alle, die Pripjat in die Box geworfen haben“, umschmeichelt Kirill noch die Fans, denn nicht wenige hatten sie das Kölner Quartett für dieses Jahr hier gewünscht. Als musikalisches Dankeschön schieben sie noch das als Ballade angekündigte „Born To Hate“ nach, die Fans legen einfach noch einen drauf, feiern nach „Sons Of Tschernobyl“ die Band mit Sprechchören und initiieren zum Rausschmeißer „Toxic“ gleich noch ein Mitsingspielchen – Sieg auf ganzer Linie heißt es dann wohl, da geht die Bandvorstellung im Finale schon fast unter.

Setlist:

Saw
Seed
Acid Rain
Brick By Brick
Just A Head
Born To Hate
Sons Of Tschernobyl
Toxic

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