Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

A Chance For Metal Festival Andernach 2016

Legendäres zehnjähriges Jubiläum

Stramme The Flesh Trading Company-Leistung vor kleinem Publikum

Zum Thema

The Flesh Trading Company

Die aus dem bayrischen Hassfurt – wie passend doch der Name bei der Musik ist – angereisten The Flesh Trading Company müssen leider ebenfalls – wie schon erwähnt – feststellen, dass an diesem Nachmittag das Gros der FestivalbesucherInnen lieber relaxt am Zeltplatz abhängt als dem Festivalnamen – A Chance For Metal – alle Ehre zu erweisen. Vielleicht um die hundert Nasen verlaufen sich fast vor der Bühne, doch wer trotz der tropischen Temperaturen hierher gekommen ist, wird mit einer rasenden Death-Thrash-Walze belohnt.

Ihre dreiviertel Stunde verplempern die Süddeutschen auch nicht mit großen Reden, vielmehr wird erst einmal nur kurz mit Unterfranken die Herkunft geklärt, um dann mit „Possessed By Fire“ Kleinholz zu machen – fett, kompromisslos, volle Abrissbirne, so präsentieren sich The Flesh Trading Company. Vom schmalen, manchmal sich doch noch zurückhaltenden Publikum lassen sie sich ebenfalls nicht abschrecken, zu stark ist aber auch das gebotene Material, welches eine gute Mischung aus den bisherigen beiden Veröffentlichungen ist, als da wären die erste EP „River Runs Red“ von 2012 und das Full-Length-Debüt „Zombificated“ zwei Jahre später. Mit „Knochenmann“ haben sie sogar eine komplett neue Nummer am Start, bei der auch deutlich wird, wie genreübergreifend das Quintett agiert, gehören doch deutsche und auch englische Texte zum Repertoire.

Mit zunehmender Spieldauer ist das Publikum auch immer überzeugter, schon nach „The Light Within“ tönen die ersten Zugabe-Rufe, die kurze Zeit später gleich noch mal wiederholt auch zum Erfolg führen, lassen die Fünf doch mit „Freund Hein“ von den EP nochmals einen Kracher los. „Vielen Dank, Andernach“, brüllt Patrick noch kurzerhand und ein paar weitere, allerdings etwas zögerliche Zugabe-Rufe sind zu vernehmen. Gute zehn Minuten zu früh ist die Zeit aber schon um, voll gepackt mit derber, vollauf überzeugender Mucke vor deutlich zu wenig Publikum. Fast hätte man sich einfach einen fetten Regenschauer gewünscht, denn dann wären die meisten wohl hier.

Setlist:

Intro
Obey The Cown
Possessed By Fire
Knochenmann
Höhe Toter Mann (le mort-homme)
Rise Of The Fleshgod
Reborn In Death
Burn The Witch
The Light Within
Erlösung

Freund Hein

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna