Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

A Chance For Metal Festival Andernach 2016

Legendäres zehnjähriges Jubiläum

Teutonic Slaughter erwischen nicht ihren besten Tag

Zum Thema

Teutonic Slaughter

Mitten aus dem Pott sind Teutonic Slaughter angereist, die mit einer gehörigen Kelle Ruhrpott-Thrash aufmischen wollen – nur leider wie schon die Truppe vorher vor übersichtlichem Publikum, ein Schicksal, welches gleich auch noch The Flesh Trading Company ereilen wird. Egal, Augen zu und durch, Liveerfahrung haben sie mittlerweile genug vorzuweisen, weswegen dann allerdings auch ein bisschen schade ist, dass heute nicht alles wie gewohnt tight zusammenpasst, was vielleicht auch am nicht hundertprozentigen Monitorsound liegen könnte, wie Frontmann Philip kurz nach der Show zu Protokoll gibt. Vielleicht habe die Jungs aber auch in den letzten beiden Tagen eine Spur zu viel gefeiert, der Zeltplatz bietet da ja auch ausreichend Verlockungen.

Roher, rotziger, authentischer Thrash aus den Anfangstagen der Bewegung, wie er hier im Pott eine komplette Szene losgetreten hat, dafür stehen Teutonic Slaughter, die ja schon mit der zweiten EP „United In Hate“ zur Demo des Monats im Rock Hard gekürt wurden – das verrät dann Philip auch vor dem Titeltrack, der Applaus aber bliebt übersichtlich, egal, was die Jungs da oben auch anstellen. „Ist euch auch so heiß?“, will Philip nach „Force And Might“ wissen, nur um im direkten Anschluss zu mehr headbangen anzustiften – aber leider bleibt auch hier der Erfolg übersichtlich.

Deutlich höher kocht dann die Thrasherseele, als Teutonic Slaughter mit einem „Wer kennt Violent Force? Bock auf Ruhrpott-Thrash?“ in „Dead City“ überleiten und so auch die Wurzeln der Truppe ein Stückchen mehr offenbaren. Endlich sind auch vermehrt Powerfäuste zu vernehmen, den Schwung nehmen sie dann noch zu „Teutonic Witch“ mit, insgesamt aber können sie trotz frisch veröffentlichem Debütalbum „Witches Rock'n'Roll“ heute eher dazulernen als großartig abstauben.

Setlist:

Intro
Teutonic Thrash Terror
Unleash the Terror
Thrash Mania
Force And Might
Lies Vs. Lies
Free Candy
Eternal Darkness
Circle Of Chaos
United In Hate
Dead City (Violent Force-Cover)
Teutonic Witch

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna