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A Chance For Metal Festival – Andernach

Ohne Metal macht es nun wirklich keinen Spaß

No Excess

"Dazu spielen am Samstag als Opener auch No Excess über die aber leider der Redaktion keine weitere Informationen vorliegen" – so die letzten Worte im Vorbericht zum Festival, die man noch mit einem „Ach ja“ hätte krönen können. Viel schlauer ist die Redaktion nun auch nicht, außer dass sowohl der Bassist als auch der Schlagzeuger heute ihre ersten Gigs überhaupt abliefern.

Dementsprechend ist auch ein wenig Verunsicherung auf der Bühne zu spüren, welche vom Bassisten mit der zotigen Begrüßung „Habt ihr nichts besseres zu tun?“ nicht gerade gemildert wird. Dabei haben sie, was die Unterstützung der FestivalbesucherInnen angeht, nichts zu befürchten, treten diese der Band doch wohlwollend entgegen und verzeihen gerne so manche unrunde Rumpelei. „Ey, mal nicht übertreiben!“ so der Fronter nach dem Opener „Grinder“, weil nämlich schon früh ordentlicher Applaus aufkommt. Und so bleiben die Sprüche auch am ehesten im Gedächtnis: „Ihr habt gar nicht gemerkt, dass ich mich versungen habe“ heißt es da bei „No Progression“ und „Die Herren der Schöpfung schnappen sich ein Mädel“ lautet die Fummelanleitung zu „Beer & Girls“, wobei der Refrain auch noch mitgesungen werden soll, damit No Excess „nicht schlecht dastehen“ – Partylaune also schon früh am zweiten Festivaltag.

Der Frontmann, der ständig mit dem sich wegdrehenden Mikrofon kämpft, ist aber noch nicht ganz fertig mit seinen Schoten. Nachdem mit „Artilleriefeuer“ einem großmütterlichen Rachenputzer gehuldigt wird, macht er am Schluss darauf aufmerksam, dass man sich bei Orga-Geburtstagskind Jan das Geld zurückholen könne, wenn es nicht gefallen hätte – passt schon, dass sich dazu keiner „überreden“ lässt. Mit „Vometing In Bed“ geht dann jedenfalls der gut ankommende No Excess-Budenzauber zu Ende.

Setlist:

Grinder
Thrashing And Sucking
No Progression
Beer & Girls
Door Into Nothing
Artilleriefeuer
Vometing In Bed

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“