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A Chance For Metal Festival – Andernach

Ohne Metal macht es nun wirklich keinen Spaß

Contradiction

Viel Neues gibt es bei den Wuppertaler Thrashern Contradiction. Bekannt sein dürfte, dass Schattenspieler-Bassmann und „Heavy Metal Home TV“-Kamerkind Ili mittlerweile den ausgestiegenen Westi ersetzt und zumindest bis Ende des Jahres auch dabei bleibt – eingesprungen ist er ja schon auch letztes Jahr, beispielsweise beim Metal City Festival XVI. Wie es um die Zukunft von Contradiction bestellt ist, steht zwar noch etwas in den Sternen, allerdings basteln die Herren endlich am „The Essence Of Anger“-Nachfolger und haben heute – wie schon vor zwei Wochen bei der Operation Metal Attack 2013 – einige neue Songs am Start, die aber noch gar keine Titel haben und einfach als „Nr.“ angegeben werden.

Wer nun denkt, dass bei den Fans zu so später Stunde die Luft raus sei, der irrt gewaltig, denn einmal mehr befinden sich die Anwesenden in bester Partylaune und lassen sich nur allzu gerne vom posenden Treiben anstecken, wobei sich Bassist Ili immer wieder mit einigen extravaganten Einlagen hervorhebt. Während bei „The Warchitect“ noch die Powerfäuste das Zepter übernehmen, so wuselt beim neuen Song „Nr. 2“ einmal mehr der Moshpit krachend durch das Jugendzentrum.

„A Chance For Metal, was für ein geiler Titel“ lässt Fronter Oliver vom Stapel, erklärt kurz den Wechsel am Bass und stellt Ili gesondert vor, bevor Contradiction mit „Hate Patrol“ dem Moshpit weiteres Futter anbieten. „Ihr seid echt geil“ lässt Koffer verlauten, nachdem alle Zeugen davon werden konnten, wie sogar Eddy von den Hard’n’Heavys Rhein-Sieg zum Stagedive angetreten ist, was glatt mit zahlreichen Powerfäusten gefeiert wird.

Natürlich gedenken auch die Wuppertaler Thrasher dem Slayer-Jeff, widmen ihm das tighte „For The Light“, nachdem sie bei den zuvor gespielten neuen Stücken „Nr. 8/ Nr. 1“ noch ein paar Abstimmungsprobleme anboten. „Sehr schön, könnt ihr noch?“ will Oliver wissen, was von den Fans mit „Circlepit“-Rufen ausreichend beantwortet wird, bevor sie sich dann mit „Nr. 5“ verabschieden wollen – doch Pustekuchen: Contradiction müssen zur Verlängerung ran. Zwar wünscht sich einer aus dem Publikum alles von Maiden, geboten bekommen die Fans aber das „In Zaire“-Coverstück, welches von den Fans tanzend und mitsingend abgefeiert wird, sowie den Thrash-Kracher „Your God“. Runde Sache und ein schöner Abschluss des ersten Festivaltags, der sich nun erfolgreicher als befürchtet in die Nacht ergießt.

Setlist:

The Essence Of Anger
The Warchitect
Nr. 2
The Voice Of Hatred
The Spectator
Hate Patrol
Old Demon
Nr. 8/ Nr. 1
For The Light
Death is Now
Nr. 5
-------------------
In Zaire (Johnny Wakelin-Cover)
Your God

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