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A Chance For Metal Festival 6

Äppler und Bier vertragen sich (doch)

Messenger lassen Köpfe rollen

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Messenger

Mit Messenger ist dann vorerst Schluss mit Hessenpower, sind sie doch aus dem saarländischen Neunkirchen angereist. Die Umbaupause ist eigentlich schnell beendet, die Soundabstimmungen zerren allerdings noch ein wenig an den Nerven der Organisatoren, des Mischers und vor allem der Band. Die FestivalbesucherInnen haben aber so die Möglichkeit, sich gleich draußen nochmals mit einer Curry-Nitratstange zu versorgen, außerdem könnten ja noch diverse Äppler oder Bierchen den Abend verfeinern.

Mit knapp 15 Minuten Verspätung geht es dann aber in eine neue Metalrunde aus der „True“-Schatzkiste. Hatten Iron Fate stimmungstechnisch schon ordentlich vorgelegt, so schaffen es Messenger glatt, dort trotz der Verzögerung anzuschließen. Wiederum drängen die Fans nach vorn, sind aber bei dem Opener-Doppelpack „See You In Hell“ und „Titans“ noch etwas verhalten. Die Fassade bröckelt dann aber zu dem den Frauen gewidmeten „The Prophecy“ und die Fans heben ihre Fäuste unter lauten Heyrufen.

Dem Underground eine Chance geben muss gedankt werden, und so gibt Frontmann Siegfried Schüssler zu verstehen, dass die Band sich sehr darüber freue, dass nicht alle vor der Glotze oder dem PC hocken: „Make It Right“ ist zumindest vom Titel her richtig passend. Gitarrist Frank stiefelt derweil mit seiner Axt durch das Publikum, während Siegfried das Mikrofon in die aufgeheizte Fanmeute hält, um auch dort verstärkt mit Heyrufen zu glänzen.

Nachdem das Iron-Battle-Gitarrenduell etwas zu sperrig und langatmig verläuft, stellt sich anschließend „Kill The DJ“ als Messenger-Hit heraus, und auch optisch bekommt der Song seine Untermalung, als nämlich die als Laptop-Mucker getarnte, lebensgroße Puppe glatt durch einen Schwerthieb den Kopf verliert. Die Fans jedoch feiern wie wild mit, zwischen den fliegenden Haaren sieht man auch diverse Pommesgabeln aufblitzen, mit „The Dragonships“ geht die Show dann aber doch zu Ende, auch wenn mit „Metal Day“ zwar noch eine Zugabe geplant war, aber wegen des verspäteten Anfangs dann nicht mehr zur Geltung kommen sollte. Nun ja, ein Posing-Foto von der Bühne aus mit den zahlreichen Pommesgabelfans im Rücken hat dann aber noch gepasst.

Setlist:

Intro Source Of Power
See You In Hell
Titans
The Prophecy
Make It Right
Kill The DJ
Final Thunder
The Dragonships

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