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A Chance For Metal Festival 6

Äppler und Bier vertragen sich (doch)

Crusher als thrashender Opener

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Schon letztes Jahr war The-Pit.de bei diesem zum Kult heranwachsenden Festival angereist, Ehrensache, dass sich auch heute wieder eine kleine Delegation aufmacht, dieses Mal aus dem Pott, um vier sehr vielversprechenden Bands auf die Finger zu schauen. Dragonsfire luden ein, sind sie doch auch für dieses Event verantwortlich, und wohl zum ersten Mal kann heute Abend auch die magische Grenze der einhundert zahlenden Gäste geknackt werden – Chapeau und ein tolles Zeichen, das die Fans in dem hessischen Örtchen Rüsselsheim aufzeigen. Dort gibt es dann nicht nur ein paar heiße Metalsounds auf die Lauscher, sondern dem Äpplerkult wird ebenfalls fleißig zugesprochen.

Crusher

Die Eröffnung des Festivalabends übernehmen die Mainzer Thrasher Crusher, die schon seit 2002 aktiv sind, allerdings bisher noch nicht über das Demostadium hinaus Ansprüche geltend gemacht haben und erst letztes Jahr mit „H15“ eine kleine Promo-Compilation veröffentlichten, welche auf diversen Konzerten an Fans verteilt wurde.

In Rüsselsheim können sich die Mainzer schon einer ansehlichen Crowd stellen, auch wenn einmal mehr nur engere Freunde die Band von der ersten Sekunde an unterstützen. Das Eis wollen sie gleich mit der Priest-Coverversion von „Breaking The Law“ brechen, allerdings zeigt sich hier, dass Robin doch ein wenig zu limitiert in seinen Vocals ist, um auch die weiteren Anwesenden zu überzeugen.

Deutlich besser kommt er da mit dem eigenen Material zurecht und für „Don’t Care“ postieren sich auch die beiden ersten Headbangerinnen in der vierten Reihe. Nach wie vor wird gewohnt wieder einmal Platz gelassen, worauf Robin auch zum nähertretenden Hinweis ansetzt, doch wie so oft ohne Erfolg. Das ist es dann auch aber schon an Ansagen, denn Crusher ballern lieber rumpelig derbe drauflos. Erst später teilt Frontmann Robin mit, dass Drummer Jens seine letzte Show heute abliefert, wer sich denn berufen fühle oder jemanden Berufenen kenne, solle sich bei der Band melden.

Die Festivalgäste sind trotz der Distanziertheit gut auf die Band eingeschworen, erste Powerfäuste erheben sich zu „The Battle On The Bridge Of Steel“, was sie dann zu „Journey“ noch glatt steigern können. „Vielen Dank für die Stimmung“, poltert Robin ein wenig stolz heraus, denn wenn auch der Sound knapp an mäßig den ganzen Abend vorbeischrappt, so haben Crusher ein erstes positives Zeichen gesetzt. „Zugabe, Zugabe“, so tönt es vom zufriedenen Publikum, und da noch ein wenig Zeit ist, schieben sie mit „I Wanne Be Somebody“ noch eine zweite Coverversion hinterher.

Setlist:

1st Battle
Breaking The Law (Judas Priest-Cover)
Dark
Don't Care
The Battle On The Bridge Of Steel
Journey
Evil Has No Cause
Existence
Little Big Horn(y)
No Name “Tschüsse Diefen”
I Wanna Be Somebody (W.A.S.P.-Cover

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