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8 Jahre Helvete

Oberhausener Club lädt zwei Tage zu Geburtstags-Livemusik

Freedom Call

Zum Abschluss der rundum gelungenen Geburtstagssause ist es Zeit für eine “Happy Metal Party”. Und die wird von den Mitbegründern des Subgenres zelebriert. Dass diese Musik nicht jedermanns Sache ist, wird auch heute klar, da so einige aus dem Saal flüchten, als Freedom Call die Bühne entern. Die dennoch rappelvolle Helvete hat jedoch jede Menge Spaß und ist mindestens genauso gut aufgelegt wie die Band, die mit dem hymnischen Kracher „Union Of The Strong“ einsteigt, das die musikalische Marschrichtung vorgibt: Geschwindigkeit, Mitsingrefrains und Melodien satt.

Diese wird von der seit Ende der neunziger Jahre aktiven Kapelle voller Energie dargeboten. Keiner der Musiker bleibt für mehr als ein paar Sekunden am selben Fleck stehen und im selben Takt werden die großen Rockstarposen inklusive Dauergrinsen rausgehauen. Zu diesem sehr sehenswerten Aspekt kommt auch der sehr hörenswerte. Denn die Ansagen von Sänger Chris Bay sind durchaus kreativ. So hatte man eigentlich Angst, noch vor dem Auftritt in der Helvete geopfert zu werden, da dort normalerweise nur ganz böse Bands spielen würden und auch die Fans so drauf seien. Doch zur Opferung kommt es glücklicherweise nicht, dafür ist der Auftritt viel zu mitreißend und die Fans sind viel zu sehr mit Singen und Bangen beschäftigt.

Dazu gibt es während des 90-minütigen Konzerts jede Menge Gelegenheit. Highlights vor den obligatorischen Zugaben sind wie so oft „Power And Glory“, das erwartungsgemäß mit einem Mitsingspielchen eingeleitet wird, „Heart Of A Warrior“ sowie „Freedom Call“. Auch die anderen Songs, gerne mit eingestreuten ruhigeren Passagen zur Entspannung der Nackenmuskulatur, können überzeugen und werden laut und energisch abgefeiert. Dies betrifft auch die Stücke aus dem aktuellen Album „Beyond“, was längst nicht Standard ist vor den Bühnen der Metal-Welt.

Allerdings gibt es trotz aller Fröhlichkeit eine schlechte Nachricht für die Fans der Band. Laut Chris hängt Backstage ein Zettel, der angibt, dass mit jedem Lächeln eines Menschen, ein Todesfall zu beklagen ist. Aber auch den „fröhlichsten Song von Freedom Call“ namens „Warriors“ überleben alle Fans. Glück gehabt, denn sonst würden sie ja den Schlusstrack „Land Of The Light“ und damit den Anblick eines kompletten Konzertsaals im Hüpfwahn und mit gestreckten Happy-Power-Fäusten verpassen.

Setlist:

Union Of The Strong
Eyes Of The World
Heart Of A Warrior
Farewell
Island Of Dreams
Maetal Invasion
Beyond
The Quest
666 Weeks Beyond Eternity
Power & Glory
Tears Of Babylon
Freedom Call
Bleeding Heart
Warriors Of Light
Land Of Light

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