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7. Bismarcker Rocktage

Metallischer Freitag auf Zeche Consol

[Seng:Fu] sind heute mit zwei Sängern am Start

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[Seng:Fu]

Showtime für die einzige Gelsenkirchener Band an diesem Freitagabend. Gleichzeitig ist das schon ein bisschen verrückt, dass der Platz mittlerweile richtig gut gefüllt ist, da scheinen einzelne Regentropfen einfach keinen Einfluss darauf zu haben, quasi eine Reunion zu feiern. Schon gut, ist ja nicht der erste Auftritt von [Seng:Fu] seit ihrer Rückkehr, doch irgendwie kommt heute das Gefühl auf, dass es jetzt erst richtig losgeht. Nicht umsonst hatten sie heute noch eine Generalprobe, vielleicht auch, um ein bisschen den laxen Urlaubsschlummer aus den Gliedern zu rocken.

„Jetzt aber fix“, so immer wieder Frontmann Sebo auf die Tube drückend, der aber schon nach dem neuen, dieses Jahr auf EP veröffentlichten „Me, Enemy“ schon kräftig schnauben muss und sicherlich gerade bei der Kondition ein wenig Nachholbedarf beweist, um die Spielzeit auch mit ausreichend Songs zu füllen. Den Fans gefällt es, der Applaus ist beachtlich, einige HeadbangerInnen sind ebenfalls aktiv, und gerade der zweistimmige Gesang sorgt für reichlich Abwechslung. Nur durch Zufall, so die Band, denn Zap sang von 1996 bis 2005 bei den Gelsenkirchenern, schneite letzte Tage im Probraum vorbei und zack ward die Idee geboren, doch ein paar Songs gemeinsam vorzustellen. Wie gut sie dann improvisieren können, zeigen [Seng:Fu] ohne Schwierigkeiten, waren doch nur drei Songs in dieser Besetzung eingeplant, nur wollte keiner Zap von der Bühne werfen, noch wollte er freiwillig das Feld räumen.

Aber auch so kann die aggressive Alternative-Mischung überzeugen, ganz gleich ob alte Stücke wie „The Symptom“ oder der neue Song „Evil Knievel“ bis hin zum zumindest live ein wenig nach Clawfinger klingenden „God And The Gun“ – wuchtig hämmern sie ihren [Seng:Fu]-Stoff über den Platz und melden sich so eindrucksvoll in Gelsenkirchen zurück. „So, ich will jetzt alle mitmachen sehen“, so Sebo zu „For The Last Time“, bevor die Lust auf eine Untoten-Party mit dem außerplanmäßigen „Zombie Party“ ein krachendes Ende findet. Genau das richtige, nachdem sich Sebo mit einem „hier sind so wahnsinnig viele hübsche Frauen“ schon ausreichend eingeschmeichelt hatte, bevor die Truppe mit „Phoenix“ auf balladeskem Kurs landete.

Setlist:

Hell Yeah
The Symptom
Me, Enemy
Reality Call
Phoenix
Evil Knievel
Glorify
God And The Gun
For The Last Time
To Know Me
Zombie Party

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