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5. Spectaculum Nordgavia

Vier Bands heizen den Besuchern ein

Reysswolf locken schon zu früher Stunde viele Besucher auf die Burg

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Nach einigen regnerischen Tagen ist es schön zu sehen, dass der Freitag, an dem das Open-Air-Konzert auf der Burg Parsberg steigen soll, trocken bleibt und schon wieder die Sonne durchscheint. Beste Voraussetzungen also für einen abenteuerlichen Abend mit Wein, Weib und Gesang. Oder so.

Die Burg ist in bestem Zustand. Aufwändig wurde das alte Gemäuer restauriert und auf den neuesten Stand gebracht. Auf den oberen Plateaus haben sich die Händler eingefunden. Es gibt allerlei Handwerkskunst zu bestaunen. Natürlich fehlen auch die Stände für Getränke und Essen nicht. Die Preise sind mehr als in Ordnung: Für einen halben Liter Bier mit dem schönen Namen Kupfer Spezial zahlt man 2,50€, für einen gegrillten Fisch 8€ und ein Steak im Brötchen kostet 3€. Hier darf man also absolut nicht mosern.

Die Bühne steht etwas außerhalb des Lagergeschehens, was dafür sorgt, das man auch während der Spielzeiten der Gruppen in Ruhe ein Bierchen zischen und sich auch in normaler Lautstärke unterhalten kann. Für Verpflegung ist auch direkt an der Bühne gesorgt. Auch hier gibt es Gegrilltes und Getränke, um die Meute immer gut versorgt zu wissen.

Reysswolf

Bereits um 18 Uhr starten die Konzerte und Reysswolf aus Regensburg machen den Anfang. Die Band formiert sich um den früheren Ingrimm-Fronter Fenris Wolf. Der charismatische Frontmann und seine Mitstreiter treten an, um der Meute einzuheizen. Erfreulich viele Zuschauer haben am frühen Abend schon den Weg auf die Burg gefunden und so haben Reysswolf das Glück, dass sie schon vor ziemlich vielen Fans rocken können.

Auch die Stimmung ist gut. Von Beginn an gehen die Fans mit und klatschen, hüpfen, tanzen zur Musik der illustren, aber unvollständigen Truppe. Drehleierspielerin und Sängerin Mila fehlt. Somit ist das Sextett heute ein Quintett. Die Musik funktioniert aber auch so und vor allem Songs wie „Feuerkind“ sorgen für viel Bewegung im Zuschauerraum. Die Band ist auch mit viel Einsatz mit dabei. Vor allem Freya, die Dudelsackspielerin, und Gitarrist Frank sowie Basser Horst animieren die Musikfreaks im Zuschauerraum mit ihrem Spielspaß und ihrer guten Laune. Viel Aufwand muss Fenris nicht treiben, um die Leute bei Laune zu halten. Fröhlich und aktiv nehmen die Parsberger Festivalbesucher am Geschehen teil und genießen die abendliche Sonne, das gute Bier und natürlich die Musik von Reysswolf. Als dann der Basser noch zum Soloschlag ausholt, johlen und jubeln die Zuschauer noch so richtig los. Ein tosender Applaus ist der Lohn für dieses Unterfangen. Zwischendrin wird noch die Band vorgestellt. Dann gibt es noch „Vargtimmen“ auf die Ohren, bevor die Bühne für die nächste Formation freigemacht wird. So sieht ein gelungener Einstand in einen Konzertabend aus.

Setlist:

Der Dorn
Feuerkind
Narrenfrei
Der Wolf in der Nacht
Wunden
Der Vagant
Die wilde Jagd
Vargtimmen

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