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23 Jahre MOSH Club Kolmberg

Das erste Open Air fällt dem Wettergott zum Opfer.

Besser als das Original? Die Tschechen von Nightwish Revival

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Nightwish Revival

Für den Co-Headlinerslot konnten Nightwish Revival aus Tschechien verpflichtet werden. Dabei handelt es sich natürlich nicht um die weltbekannte Symphonic Metal Band, denn diese stammt ja aus Finnland. Es handelt sich um eine Coverband, die sich hauptsächlich der Stücke aus der Tarja-Phase der Gruppe bedient. Die Mitglieder der Combo sind allesamt sehr erfahrene Musiker mit Unmengen Banderfahrung und / oder klassischer Gesangsausbildung. Das hilft der Band jetzt gerade aber nichts, denn obwohl viele auf den Auftritt warten, begeben sich zu Beginn nur sehr wenige vor die Open-Air-Bühne. Der Grund ist simpel: Es regnet zunehmends stärker.

Die Tschechen werden den besten Sound des Abends haben. Warum das so ist, bleibt aber ein Rätsel.

Man erkennt sehr schnell mit welcher Professionalität die Musiker ans Werk gehen. Zwar kann keiner der Protagonisten optisch mit seinem Gegenpart in der Originalband mithalten (die Frontfrau sei hier ausdrücklich ausgenommen), musikalisch ist das aber kein Problem. Die Setlist besteht, wie zu erwarten war, aus einem Mischmasch aus den verschiedensten Schaffensphasen der Band. Ausgenommen ist die Neuzeit nach Tarja Turuunen.

Nachdem die ersten paar Lieder vor nur sehr wenigen direkten Zuschauern (aus dem Zelt beobachten nämlich sehr viele den Auftritt aufmerksam) stattfinden, können die Musiker nach und nach ganz langsam immer mehr Anwesende dazu bewegen, sich in den Regen zu stellen. Das ist für eine Coverband während eines Regenschauers schon sehr beachtenswert. Wie ein Magnet wirkt vor allem das Stück „The Phantom Of The Opera“. Das wollen sich viele einfach aus der Nähe ansehen.

Vor allem Frontfrau Jana begeistert mit ihrem sehr nah am Original liegenden Gesang. Sie lässt es sich aber auch nicht nehmen, mit ein paar kleinen Einlagen darauf hinzuweisen, dass sie die Singstimme von Tarja Turuunen nicht wirklich voll fordert. Während die eine Gruppe an Zuschauern Song um Song abfeiert, fragt sich ein nicht unerheblicher Teil der restlichen Anwesenden, warum eine so talentierte Band nicht einfach eigene Songs schreibt anstatt zu covern.

Nightwish Revival liefern eine schöne Show mit vielen Hits der megaerfolgreichen Finnen. Dafür werden sie auch gebührend gefeiert und als der Auftritt mit „Sleeping Sun“ zu Ende geht, spenden viele durchnässte Zuschauer noch einmal begeisterten Applaus für das tschechische Quintett.

Setlist:

  • 1. The Kinslayer
  • 2. Come Cover Me
  • 3. Deep Silent Complete
  • 4. The Phantom Of The Opera
  • 5. She Is My Sin
  • 6. Kuolema Tekee Taiteilijan
  • 7. Crimson Tide / Deep Blue Sea
  • 8. End Of All Hope
  • 9. Elvenpath
  • 10. Ocean Soul
  • 11. Sacrament Of Wilderness
  • 12. Slaying The Dreamer
  • 13. Over The Hills And Far Away
  • 14. Wishmaster
  • 15. Bless The Child
  • 16. Nemo
  • 17. Sleeping Sun
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