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23 Jahre MOSH Club Kolmberg

Das erste Open Air fällt dem Wettergott zum Opfer.

Todesbleierne Melancholie: Seasons In Black

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Seasons In Black

Seasons In Black treiben schon sehr lange ihr Unwesen auf diversen Bühnen der Welt und vor allem in Bayern. Auch in Kolmberg macht die Combo halt, um die Zuhörer mit ihren lieblichen Klängen zu erfreuen.

Der harte melancholische und oftmals auch melodische Death Metal der Formation kann schon verhältnismäßig viel Aufmerksamkeit erregen. Auch wenn der Kolmberg noch immer viel Platz für weitere Besucher bietet, haben sich vor der Bühne schon jede Menge interessierte Zuhörer eingefunden. Diese feiern den Auftritt auch recht ausgelassen.

Der Sound macht noch keine großen Probleme, aber trotz der noch nicht so vielen Zuhörer klingt die PA schon recht stark ausgelastet. Das lässt böse Vorahnungen für später zu. Gleiches gilt für das Wetter. Im Moment herrscht noch strahlender Sonnenschein, doch am Himmel zeigen sich vermehrt dunkelgraue Wolken.

Der Band und den Fans sind beide Umstände gerade egal. Mit voller Brutalität zimmern Seasons In Black einen Song nach dem anderen auf den Berg. Fronter Luck überzeugt durch seine voluminöse und treffsichere Stimme. Egal ob er schreit, angezerrt singt oder eher depressive Melodien von sich gibt, er beherrscht alle Lagen mit Bravur. Dass ist umso bemerkenswerter, weil der Mann auch noch Bass spielt. Und dieser geht leider – wie so oft – unter. Das Publikum verkraftet diesen Umstand. Man kann eh nichts ändern. Mächtigen Zuspruch bekommt die Band vor allem auch bei einer ausgerufenen Wall Of Death. Mit großer Freude beteiligen sich schätzungsweise um die 50 meist jüngere Metalfans an dem recht harten Unternehmen. Schnell geht dem Pulk allerdings wieder die Luft aus. Bei der noch vorherrschenden Hitze ist das kein Wunder. Anstatt Geschubse gibt es nun wieder Headbanging pur. Viele Zuhörer schütteln ihre Mähne zur Musik des Quintetts. Die Band legt sich mächtig ins Zeug. Seasons In Black liefern eine geile Show ab. Knackige Songs und eine wuchtige Performance liefern das passende Fundament für die gute Stimmung vor der Bühne.

Setlist:

  • 1. Apocalyptic Army
  • 2. Hiroshima Sun
  • 3. Borderline my Sunshine
  • 4. Dying 4
  • 5. Look towards the sky
  • 6. Bloody Tears
  • 7. Hello Hallowed Hell
  • 8. Chroming Rain
  • 9. Apocalptic Army
  • 10. Unit 731
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