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23 Jahre MOSH Club Kolmberg

Das erste Open Air fällt dem Wettergott zum Opfer.

Virus 41 zündeten gut

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Seit 23 Jahren veranstaltet der MOSH Club Kolmberg sein jährliches Festival. Traditionell kostet die Veranstaltung keinen Eintritt und jeglicher Gewinn wird einem guten Zweck zur Verfügung gestellt. Spenden sind daher gerne gesehen. Zum ersten Mal fand das Fest nun als Open-Air-Veranstaltung statt. Die sonst immer genutzte Halle wurde aus nicht näher bekannten Gründen nicht für das Event freigegeben. Kurzerhand wurde auf einer angrenzenden Wiese eine Bühne errichtet und das Festival in ein Open Air verwandelt.

Bereits nachmittags lässt das Wetter die Vermutung zu, dass es später noch regnen könnte. Zu Beginn der Veranstaltung gibt es aber noch strahlenden Sonnenschein.

Virus 41

Bereits am Freitag war auf dem Kolmberg etwas geboten. Ein Newcomercontest sollte die Band ermitteln, die das Festival am Samstag eröffnet. Die Gewinner waren die nun die Bühne enternden Virus 41.

Recht viel los ist auf dem Berg um diese Uhrzeit noch nicht. Die Jungspunde von Virus 41 machen sich da aber gar nichts daraus. Mit einem beeindruckenden Elan knüppeln sie ihre Songs der Zuhörerschar entgegen. Schnell merkt man, dass die Band den Contest nicht unbegründet gewonnen hat. Mit sehr viel Einsatz bewegen sich die fünf Bandmitglieder auf und auch vor der Bühne. Vor? Ja, Shouter Pit stürmt irgendwann von der Stage und dreht schreiend Kreise durchs Publikum.

Dieses bietet dem Frontmann dann spontan auch etwas zu trinken an und so entwickelt sich eine sehr familiäre Situation mit der Band.

Musikalisch ordnen sich die Falkensteiner dem Deathcore zu. Die Auswahl trifft es ganz gut. Heftige Shouts treffen auf brachiale Riffs, wobei die beiden Gitarristen grundverschieden agieren. Während der eine Klampfer recht eindeutig dem Death Metal zuzuordnen ist, ist der andere Saitenhexer eher ein Riffer und Schrubber. Insgesamt ergibt sich daraus ein fester und dichter Melodienteppich, der für eine so junge Band schon recht beachtlich ist.

Die Spielzeit für die erste Band ist logischerweise nicht so extrem lang und so bleibt der Band nicht sehr viel Zeit, um ihre Musik zu präsentieren. Trotzdem können die Musiker vor allem die jüngeren Fans aus der Reserve locken. Die Band sollte man beobachten.

Setlist:

  • 1. Diarröh
  • 2. Double chin
  • 3.Rainer Callmund
  • 4. Bud Spencer
  • 5. O.P.A.
  • 6. Hans Dampfi
  • 7. Etepetete
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