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10 Years Metal City Festival

Würdiges Jubiläum im Lünener Lükaz

McDeath legen einen starken Auftakt hin

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Es geht auch ohne die ganz großen Namen, das hat dieses Wochenende die Jubiläumssause in Lünen bewiesen, denn knapp etwas mehr als 250 Fans haben sich ins Lükaz begeben, um der musikalischen Feier einen würdigen Rahmen zu verpassen. Und so sind dann ein paar Weggefährten mit an Bord, McDeath zum Beispiel, die schon ganz ganz früh zum MCF-Start vor Ort waren, bis hin zu Custard, die den Abend gleich einmal dazu nutzen, mit einer ganz speziellen Show ihr eigenes 30-jähriges Jubiläum zu feiern – da kommt der neu eingeführte Bierpass doch ganz gut an beim intimen Bierverzehr. Fünf Euro Eintritt, fünf Bands, somit eine schöne Retrospektive, der Blick fest in die Zukunft gerichtet und mit den eigenen Festival-Wurzeln zementiert.

Wir von The-Pit.de bedanken uns ebenfalls für die ganzen Jahre der sehr schönen Zusammenarbeit, das Lükaz in Lünen ist schon längst quasi zu einem Redaktionswohnzimmer mutiert – hoch die Tassen auf die nächsten zehn Jahre mit hoffentlich weiterem feinen Händchen für eine schöne Mischung aus eher etablierten Bands bis hin zum immer wieder aufmischenden Underground.

McDeath

Schon früh hatten die Ruhrpott-Thrasher McDeath auch schon damals beim Metal City Festival gespielt, heute übernehmen sie die Einheizerrolle und können schon um kurz vor 19 Uhr nahezu 200 Gäste begrüßen – kein schlechter Anfang für diesen Samstag. Dass die Gäste auch bei der Stange bleiben, dafür sorgen dann die aggressiven, old schooligen Riffattacken, die im Hauptgang auf der aktuellen CD „Lord Of The Thrash“ von 2015 zu finden sind, vier der heutigen Nummern stammen aber auch aus „Spit Of Fury“-Debützeiten und bedienen so diejenigen Fans, die das Quartett schon länger begleiten.

Früh ruft Frontmann Toto mit einem „Danke an Christian“ zu den Ernsting-Festspielen auf, wird der Kerl im Laufe des Abends doch immer wieder reichlich gelobt. „Zehn Jahre Metal City, was da alles passiert ist. Einige hatten noch keine Haare am Sacke, andere haben noch immer keine Titten“, purzelt es aus Toto heraus, nur um mit „Metal Diplomacy“ gleich auch eine eigene Form der Entschuldigung herauszuprügeln. „Fünf Euro Eintritt, der Song geht an euch raus, weil ihr Bock auf solch einen Scheiß habt“, lobt er sogar zuvor noch die zahlreichen Anwesenden.

Gegen Ende der Show kommen dann auch ein paar Fans aus dem Quark, bei „Lord Of The Thrash“ entwickelt sich ein kleiner Drei-Mann-Spaß-Pit und bei der Heimathymne „Sons Of Eastern Ruhrpott“ fliegen dann auch die ersten Matten. Toto hat sich mittlerweile seines Shirts entledigt und transpiriert oben ohne vor sich hin, die Totenmaske mit den langen Kunsthaaren bleibt auch nicht lange im Gesicht kleben und der Applaus ist ordentlich – was will man mehr für einen gelungenen Auftakt? Vielleicht noch ein paar Zugabe-Rufe, denn so entgeht uns allen eine wohl alles abreißende „Metal Thrashing Mad“-Coverversion.

Setlist:

Intro Wytch
Stronger Than All
Philosophy Of Hate
Metal Diplomacy
Evil Lyn
Reborn
Spit Of Fury
Tears
Lord Of The Thrash
Kingdom Of The Dead
Sons Of Eastern Ruhrpott

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