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Zero im Interview (Juli 2011)

"Die Backstreet Boys des Metal" kommen aus Essen

Es gibt noch viele Ideen für 2011

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The-Pit.de: Wo trifft man dich abseits der Bühne, im privaten, wenn du nicht auf der Couch sitzt?

Chris Vega: Also, ich bin ja Essener, geborener Essener. Ich hatte ein kurzes Gastspiel in der Eifel als Kind, aber bin danach wieder nach Essen gezogen. Also, wenn ich weggehe, dann... ich komme ja aus Rüttenscheid, da wohne ich jetzt, und da sind halt ganz viele kleine nette Bars, so Madame Chocolat und das De Prins oder... wo sonst? Wo geh ich sonst hin? Ja natürlich, das Café Nord. Das ist ja seit 30 Jahren nicht verändert, so ungefähr, und da gehe ich immer noch gerne hin. Ja, das war so meine Ecke. Da trifft man mich dann mal, wenn ich nicht auf der Bühne stehe - also nicht so oft.

The-Pit.de: Also auch nächsten Samstag, wenn das Nord-Open-Air ist?

Chris Vega: Da werde ich auf jeden Fall auch sein, ja.

The-Pit.de: Was ist euer beeindruckenstes Erlebnis als Band? Also nicht unbedingt in der Besetzung, in der ihr jetzt spielt, sondern überhaupt.

Chris Vega: Also für mich war es damals toll, in Hamburg aufzunehmen bei Peter Keller, weil man da so ein bisschen Einblick gekriegt hat in eine professionellere Welt. Mittlerweile habe ich schon öfter auf so einem Level gearbeitet. Aber damals war es halt so, das man sieht "Okay, die Leute sind genauso antastbar wie alle anderen auch. Und wenn die furzen, stinkt das genauso wie bei anderen Leuten auch". Das fand ich schon ziemlich beeindruckend damals. Die Show mit The Cult war sehr geil. Ich hab mal mit einer Coverband gespielt, nach Stefanie Heinzmann in Dortmund beim Lichterfest vor 50.000 Leuten. Das war ziemlich cool von der Kulisse her. Wenn ich dann noch eigene Songs gespielt hätte, wäre das auch super gewesen. Sehr geil fand ich für mich persönlich, also vom Gefühl her, einfach den ersten Studiobesuch in der Besetzung wie Zero jetzt ist. Weil das war wirklich irgendwie so ein Bandgefühl, wie es das vorher noch nicht gab. Wir waren schon immer ganz klar eine Band, ein Haufen Jungs, die Musik machen, aber es war diesmal so eine ganz andere Energie und ein ganz anderer Input. Das war für mich so: „Jetzt geht es wirklich los“. Ich hab gemerkt: „Jetzt bist du da wo du eigentlich sein möchtest“. Zumindest mit der Besetzung.

The-Pit.de: Also habt ihr das erste Mal zusammengespielt und du hast gemerkt, es passt?

Chris Vega: Ja, das ging wirklich sehr schnell. Wir haben uns sehr schnell aufeinander eingespielt, vor allem auch menschlich. Wir sind alle sehr verrückt, sag ich mal. Und wer einer Probe von uns mal beiwohnen durfte, der weiß das auch, dass irgendwie viele Schimpfworte fallen. Ist aber sehr sehr sehr witzig. Und vor allem waren wir alle irgendwie sofort auf der gleichen Wellenlänge. Ich bin sehr dankbar, dass Simon, unser Keyboarder, dabei ist, weil der so ein bisschen der Ruhepol ist, auch wenn er die ganze Zeit nur Scheiße labert. Aber auch gerade ein Keyboard in der Band zu haben, das bringt dich musikalisch auf ein viel viel breiteres Feld - das war eigentlich schon super. Das war für mich einer der bewegensten Momente.

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