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Zero im Interview (Juli 2011)

"Die Backstreet Boys des Metal" kommen aus Essen

Chris Vega überzeugt hier im Collosseum

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The-Pit.de: Was soll in den nächsten sechs Monaten noch passieren? Die Hälfte des Jahres ist rum.

Chris Vega: Wir werden auf jeden Fall wieder ins Studio gehen. Wir haben schon grob so einen Zeitplan erstellt. Wir haben jetzt neue Songs am Start und arbeiten an noch paar Sachen... Auf jeden Fall soll die neue EP – es soll wieder eine EP werden, weil die müssen wir im Moment selber bezahlen, noch... – so im Herbst rauskommen. So, dass wir sie jetzt im Spätsommer aufnehmen und im Herbst schon fertig haben. Und damit wollen wir dann natürlich wieder ein paar Labels bemustern und gucken, ob es da vielleicht ein bisschen attraktiver wird.

The-Pit.de: Genau das ist dann auch die nächste Frage: Wie sieht es mit der Labelsuche aus?

Chris Vega: Ich persönlich glaube so an die Band, dass ich irgendwie zum Beispiel nicht auf so ein kleines Indie-Label setzen würde. Die können natürlich in gewisser Weise was für dich tun. Aber ich hoffe so ein bisschen auf den Super-GAU. Und wenn die bei der aktuellen Besetzung und mit den neuen Songs immer noch sagen „Nee, das ist es nicht“ dann geb ich auch klein bei und sag okay, gucken wir mal, was sich sonst noch tun lässt. Ansonsten zielen wir schon auf so einen Major oder zumindest auf so ein etwas dickeres Label ab, die auch wirklich irgendwie so ein Komplettangebot machen können von Vermarkung und so.

The-Pit.de: Wofür stehen die Songs? Jetzt sagst du, die alten waren deine Songs. In welche Richtung soll es dann mit den neuen gehen?

Chris Vega: Also man kann ja schon, wenn man sich die alten Sachen mal angehört hat, hören, dass wir früher auf jeden Fall eine härtere Marschrichtung hatten. Ich meine, du hast uns ja auch in Oberhausen gesehen - da waren wir die Backstreet Boys des Rock. Das bringt es eigentlich ganz gut auf den Punkt. Ja, also wir machen jetzt nicht absichtlich kommerzielle Musik und sagen, wir beschneiden uns selbst, sondern wir wollen einfach Musik machen, die viele möglichst viele Leute erreicht. Einfach aus dem Grund, weil wütende Musik machen und rumschreien und böse sein, das hat man irgendwie alles hinter sich. Und irgendwie ist das bei den Konzerten auch so, dass man sieht, die Leute sind alle so „Uaaahhh“ und schubsen sich gegenseitig. Find ich auch super. Aber jetzt bin ich auch schon über 30 und irgendwann muss das nicht mehr sein. Und ich will jetzt auch nicht nur über Liebe und Sonnenuntergänge singen, aber schon möglichst viele Leute damit erreichen. Also, wir machen jetzt gerne Musik, die melodisch ist, also als Hauptaufhänger eigentlich, dass sie eingängig ist und nicht nur eine Sparte von Leuten betrifft, sondern wirklich für die Masse ist, sag ich mal. Aber schon in der Form, dass wir jetzt nicht sagen "Okay, wir verbiegen uns jetzt dafür".

The-Pit.de: Also "Big Brother"-Haus oder so etwas wäre jetzt nicht so die Idee?

Chris Vega: Nee, nee, also das auf gar keinen Fall.

The-Pit.de: Hat bei einem anderen Musiker funktioniert...

Chris Vega: Naja, vielleicht wenn alle Stricke reißen, überleg ich mir das noch. Zur Zeit glaube ich einfach an das Produkt.

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