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Zeraphine im Interview (Juni 2010)

"Ich glaube, es gibt nichts durchweg Positives"
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The-Pit.de: Gibt es für dich denn schon einen persönlichen Lieblingssong auf „Whiteout“?

Sven: Das ist so schwierig, irgendwie wechselt das bei mir ständig. Ich weiß nicht, ich finde „Tomorrows Morning“ ziemlich stark, ich finde „Louisa“ ziemlich stark, „I Will Be There“ und „Whiteout“, das ist ein sehr anderer Song für uns. Klar, auf den ersten Blick klingt er wie ein typischer Zeraphine-Song, aber er baut sich irgendwie ganz anders auf als normalerweise. „Lieber allein“, weil der ziemlich rausfällt. Momentan freue ich mich über jeden Song, wenn ich ihn höre.


The-Pit.de: Auf „Whiteout“ bekommt man das Gefühl, das mehr elektronische Elemente denn je enthalten sind. Zwar nicht unglaublich viele, aber doch mehr. Ist das Solar Fake zuzuschreiben?

Sven: Nein, ich glaube nicht. Wir hatten eigentlich immer schon viele elektronische Elemente drin, aber ich glaube dieses Mal haben wir eine Sache anders gemacht. Wir haben sie sehr reduziert, wir haben sozusagen ihnen Platz gelassen. Früher war das so, das praktisch ein Sequenzer an war und der immer durchlief, dann kam noch ein zweiter dazu und noch ein dritter und das hat dann alles immer irgendwie zugeschmiert sage ich jetzt mal ein wenig abfällig, meine ich natürlich nicht so.

Wir haben dieses Mal versucht, dass man, wenn ein Keyboard oder Sequenzer an ist, den auch hört. Es sei denn es sind irgendwelche flächigen Sounds, die einfach nur noch eine Atmosphäre drüberlegen sollen, aber die einfachen elektronischen Elemente wollten wir auch wirklich hörbar machen. Dann haben wir auch geguckt, dass die Gitarren dem nicht im Weg stehen und andersrum auch, dass das den Gitarren nicht im Weg steht. Das ist komisch, auf den einen wirkt es so, als wenn wir mehr oder prägnantere elektronische Elemente drinhaben, manche sagen aber „ihr hattet früher mehr Keyboard“. Das ist komisch, wirkt offensichtlich immer ein bisschen anders (lacht).

Ich glaube, mit Solar Fake hat das nichts zu tun, da kann ich mich ja nun völlig elektronisch austoben und muss das nicht mehr zwingend bei Zeraphine tun. Vielleicht konnte ich deshalb auch anfangen, zu reduzieren und mal eine Spur abzuschalten um festzustellen: „Ah, funktioniert ja viel besser.“


The-Pit.de: Was waren denn eure größten Einflüsse, was das Album angeht?

Sven: Das ist echt schwierig, wir hören alle unterschiedliche Musik, ich glaube, das ist auch bei jedem anders. So einen direkten Einfluss hatten wir auch gar nicht, das ergibt sich eigentlich aus dem, was jeder gerade gerne hört und bei mir ist das eben komischerweise alles elektronische Musik. Also zumindest viel, mal abgesehen von den Editors, wobei die mit ihrem letzten Album ja auch sehr elektronisch geworden sind. Keine Ahnung, deswegen würde ich gar nicht mal sagen, dass es viel beeinflusst hat, aber ein bisschen mit rein spielt es mit Sicherheit.

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