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Warbringer im Interview (Dezember 2012)

Über die neue Besetzung, Gary Holt und Manowar

Die zweite Platte der Band wurde von Exodus-Gitarrist Gary Holt produziert

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The-Pit.de: Das Artwork für eure letzten beiden Alben hat Dan Seagrave kreiert, wenn ich mich nicht irre, und ich muss sagen, beide sind wirklich äußerst gelugen. War es derselbe Künstler, der auch das Artwork eurer ersten Platte entworfen hat? Ich finde nämlich, dass "War Without End" eines der epischsten, düstersten Artworks im Thrash Metal besitzt, welches vor allem perfekt zum Inhalt der Platte passt.

John: Nein, das war von einem Kerl aus New York, Dez Ambrose, der auch das Cover für das Debütalbum von Fueled By Fire entworfen hat. Aber ich stimme dir zu, das ist genau das richtige Cover für die Platte.

The-Pit.de: Werdet ihr mit Dan Seagrave auch zukünftig für die nächsten Albumcover zusammenarbeiten?

John: Weißt du, ich liebe Dan Seagrave und seine Arbeit, aber ich denke, das nächste Albumcover muss sich etwas anders zusammensetzen. Dan hat schon sehr unterschiedliche Artworks für unsere zweite und dritte Scheibe entwickelt. Eines zeigt eine surreale Landschaft und das andere stellt eher etwas Kosmisches, Symbolisches dar, auch das Farbenschema ist unterschiedlich. Dennoch sollten wir mit dem nächsten Artwork eine neue Richtung einschlagen, damit sich unsere Platten auch weiterhin von Artwork zu Artwork unterscheiden, genauso wie sie sich im Sound unterscheiden. Wir wollen nicht dieselbe Sache zweimal machen, wir wollen uns immer weiterentwickeln und das sollen auch unterschiedliche Artworks verdeutlichen. So machen wir den Leuten klar, das ist ein anderes Album, das ist ein neues Album.

The-Pit.de: Als Exodus-Fan muss ich die folgende Frage stellen: Euer zweites Album "Waking Into Nightmares" wurde von Gary Holt produziert. Wie war es, mit Gary zusammenzuarbeiten?

John: Das war toll, Gary ist ein super Typ! Unsere allererste Tour war mit Exodus und damals wussten wir noch nicht so recht, was wir eigentlich tun. Wo eine Menge anderer Bands dann ziemlich arrogant gewesen wären und sich gefragt hätten: "Wer sind diese Typen, die wissen ja noch nicht mal, was sie da machen", haben Exodus einfach gelacht und gesagt: "Die sind genauso wie wir, als wir jung waren und nicht wussten, was wir tun". Das ist so ungefähr, wie unsere Freundschaft mit den Jungs begonnen hat. Wir wussten, dass Gary ein paar Exodus-Platten produziert hatte, deshalb haben wir ihn gefragt und er war interessiert. Also haben wir uns getroffen und zusammengearbeitet, das war echt cool.

The-Pit.de: Es hat sich ja auch als ziemlich gute Entscheidung herausgestellt.

John: Ja, absolut. Gary ist da sehr erfahren und das Coole daran ist, dass er weiß, womit er es zu tun hat. Auch wenn man einen noch so professionellen Producer haben könnte, bleibt das wichtigste, dass er versteht, wie sich das Ganze anhören sollte und das ist nicht immer der Fall. Man kann den Klang, den man haben möchte, einfach nicht so gut in Worten ausdrücken und so muss sich ein Producer intuitiv vorstellen können, wie sich der Sound anhören sollte. Und wie du dir denken kannst, weiß Gary natürlich, wie sich Thrash Metal anhören sollte. (lacht) Das war ein Vorteil den wir hatten, als wir mit ihm zusammenarbeiteten. Außerdem macht es auch einfach Spaß, mit ihm abzuhängen.

Man könnte ja annehmen, dass so jemand das nur macht, um am Ende seinen Namen auf der Platte stehen zu haben und dafür nur selten im Studio auftaucht und somit minimal an der Produktion beteiligt ist, aber Gary ist da ganz anders. Er ist jeden Tag aufgekreuzt, hat uns jeden Morgen geweckt und war immer an Ort und Stelle. Wir haben zehn oder zwölf Stunden täglich an dem Album gearbeitet und er war immer dabei und hat sein Bestes gegeben. Er hat uns angetrieben, uns ins Zeug zu legen, und so ist das Album genau richtig und verdammt schnell entstanden.

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