Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

War From A Harlots Mouth im Interview (September 2010)

Mit neuem Album auf zu neuen Taten

Sänger Nico gibt auch auf der neuen Platte wieder alles (hier live beim Summerbreeze 2010)

Zum Thema

Die Berliner War From A Harlots Mouth gehören mittlerweile zum qualitativ Besten, was die deutsche Core-Szene so zu bieten hat. Math Core mit technisch in anderen Sphären schwebenden Riffs und einer Portion Jazz ist das, was die Jungs fabrizieren, womit sie ihre Fans beglücken – mittlerweile sogar in Übersee. Dabei geht das Quintett größtenteils einigermaßen wüst zu Werke; trotzdem muss man viele ihrer Songs einfach als mitreißend bezeichnen. Gitarrist Simon nahm sich im Schatten der zweiten „Never Say Die!“-Tour die Zeit, unsere Fragen zu beantworten und berichtete von der Abgrenzung zur Deathcore-Szene und den unfähigen Organisatoren des bislang schlimmsten Gigs der Band.

 

The-Pit.de: Hallo und herzlich willkommen zum Interview! Erstmal danke, dass du dir die Zeit genommen hast, unsere Fragen zu beantworten. Mit „MMX“ steht ja gerade euer neues Album in den Startlöchern, das Ende Oktober rauskommt – wie sind denn bisher so die Pressestimmen?

Simon: Sie sind noch überschaubar, da die Promo grad erst anläuft. Wir haben ein, zwei sehr sehr gute Reviews bisher bekommen, aber die Flut wird wohl erst im Laufe des Oktobers kommen.

 

The-Pit.de: Erzähl doch am besten erstmal, wie es zu der heutigen Bandbesetzung und zu eurem Namen kam?

Simon: Puh, das mit den Namen ist ja langsam ein alter Hut, haha! Ich habe damals einfach einen möglichst verkomplizierten Namen für eine lügende Person gesucht und bin so auf War from a Harlots Mouth gekommen. Der Krieg aus dem Mund ist sozusagen die Lüge, während die Dirne ja auch eher für falsche, als wahre Liebe steht…bzw. es von ihr zur Ware gemacht wird. Von daher passt das, denke ich, ganz gut.Das jetzige Line-Up ist nun schon seit Ende 2007 so unterwegs und hat sich sehr gut aufeinander eingespielt, würde ich sagen. Der einzige Nachzügler ist ja quasi Nico, ansonsten ist der Rest mehr oder weniger von Anfang an dabei.

 

The-Pit.de: Seit eurem letztjährigen Album „In Shoals“ ist auch The Ocean-Sänger Nico bei euch dabei. Wie kam es dazu, dass er bei euch eingestiegen ist?

Simon: Unser alter Sänger Steffen ist zugunsten seines Studiums kurz nach dem Release von „Transmetropolitan“ ausgestiegen und ich kannte Nico noch von früher. Aus aktuell gegebenem Anlass, nämlich einer anstehenden gemeinsamen Tour mit The Ocean und uns, hatten wir wieder Kontakt aufgenommen. Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich nicht vorstellen könnte, bei uns als neuer Sänger einzusteigen und schon war er an Bord. Das lief glücklicherweise alles sehr flüssig und reibungslos ab, da Nico natürlich auch schon einiges an Erfahrung hatte.

Seite
comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna