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Voyager im Interview (November 2007)

"Wenn Mama und Papa einem mit 5 Jahren eine Geige in die Hand drücken, geht es nicht anders! "
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Eigentlich hatte ich am ersten November ein Telefoninterview mit Danny vereinbart und saß auch ordentlich vorbeitet und mit Diktiergerät bewaffnet vor meinem Telefon, das aber eine Stunde lang keinen Ton von sich gab. Zunächst hatte ich ja eine etwas zu ausführliche Halloweenparty von Abend vorher in Verdacht, doch Danny erwies sich als unschuldig: Unsere Kontaktperson Christine war erkrankt und so wusste er gar nichts vom Interview.

Die zweite Change erfolgte schriftlich und sieh da: Es klappte ganz vorzüglich!

 

The-Pit.de: Hallo, wie geht’s Dir?

 

 

Danny: Momentan sehr gut, bin gerade in Südkorea, wo es unheimlich interessant ist.

 

The-Pit.de: 2004 habt Ihr Euer Debüt-Album “Element V” veröffentlicht. Wie ist es danach weitergegangen?

 

Danny: Danach ging es sehr steil aufwärts, wie haben bei DVS Records unterschrieben, mit diversen Top-Musikern (u.a. Steve VAI) gespielt, zwei Australien Tourneen gemacht und letztendlich auch in Europa beim ProgPower 2006 Festival in Holland gespielt. Es war schon eine coole Sache, am anderen Ende der Welt zu spielen.

 

 

The-Pit.de: Wann habt Ihr mit der Arbeit zu “UniVerse” begonnen?

 

 

Danny: Vor anderthalb Jahren ging es mit der Pre-Production los, und es dauerte fast ein Jahr, bis das Album fertig war. Wir sind drauf aber mächtig stolz!

 

The-Pit.de: Seid Ihr an das Album anders als an “Element V” herangegangen? Immerhin musstet ihr den Vorgänger “toppen”.

 

Danny: Sicherlich, das war aber glaube ich nicht schwer, da die Band sich seit Element V um einiges weiterentwickelt hat. Alles wurde harmonischer, passte immer besser zusammen und am Ende haben wir glaube ich unseren VOYAGER Sound gefunden.

 

The-Pit.de: Wie sieht bei Euch die Studioarbeit aus?

 

Danny: Die meisten Songs schreibe ich vorher, dann werden sie bei der Probe durchgearbeitet, dann geht es in die Pre-production, und dann ins Studio. Alles ging viel besser als letztes Mal, aber wir können uns immer noch verbessern. Im Studio kommen dan weitere Ideen, und wir versuchen, so oft wie möglich alle zusammen im Studio zu sein. Manchmal ist das jedoch zuviel und nur der Produzent und ein Bandmitglied arbeiten zusammen. Das ist öfters um einiges produktiver, weill wir alle doch ziemlich sturköpfig sind!

 

The-Pit.de: Am Ende des Albums steht dann immer wieder die Frage: Hat es ein Konzept gegeben bzw. was ist Dir persönlich auf dem Album am Wichtigsten?

 

Danny: Nein, ein Konzept hat es nicht gegeben, da war Element V schon etwas konzipierter. Meiner Meinung nach ist das einzige, was bei uniVers als Konzept auftaucht der Fokus auf Melodien. .

 

The-Pit.de: Bandintern sieht es ja nun auch anders aus al 2004 noch. Wann ist Simone zu Euch gestoßen?

 

Danny: Ende2005, vor der Aufnahme des uniVers Albums. Simone ist eine kasse Gitarristin, die demVOYAGER Sound sehr gut passt.

 

 

The-Pit.de: Ihr seid ja eine sehr bunt gemischte Band unterschiedlichster Länder. Beziehen sich die Angaben auf Eure Wurzeln oder habt Ihr tatsächlich in den Niederlanden und Schottland usw. nach Musikern gesucht?

 

Danny: Also, gesucht haben wir in diesen Ländern nicht, und grösstenteils beziehen sich die Angaben auf unsere Wurzeln, jedoch sind einige von uns im Ausland geboren und nach Australien ausgewandert. Ich bin zum Beispiel in Deutschland geboren und Simone ist waschechte Schottin. Ich glaube aber fest daran, dass dieses multikulturelle einen sehr prägnanten Einfluss auf die Musik und die Dynamik der Band hat!

 

The-Pit.de: Wie kamst Du zur Musik?

 

 

Danny: Wenn Mama und Papa einem mit 5 Jahren eine Geige in die Hand drücken, geht es nicht anders! :)

 

The-Pit.de: Du hast ja keine klassische Gesangsausbildung. Wann kommt der Punkt, an dem man sich “trotzdem” vors Mikro stellt und singt?

 

Danny: Na ja, ich war im Chor in der Schule und habe eigentlich noch nie Probleme gehabt aufzutreten. Ich habe mit 6 mein erstes Violinenkonzert gegeben und seitdem hatte ich eigentlich nie Hemmungen, live zu singen!

 

The-Pit.de: Kann man Deiner Meinung nach heute von Musik leben?

 

Danny: Ja, aber es ist wahnsinnig WAHNSINNIG schwer. Von Musik zu leben, die man gerne selber spielt und komponiert ist fast unmöglich!

 

 

The-Pit.de: Auf dem Album ist ja auch das Video von “Sober” enthalten. Stammt die Story von Euch oder wurde die geschrieben?

 

 

Danny: Stammt alles von uns, und wurde in einem Tag gedreht. War übrigens ganz witzig. Im Park, in dem wir gedreht haben, wurden wir ständig gefragt, ob wir eine europäische Metalband wären.

 

The-Pit.de: Wenn Ihr die Wahl hättet, mit welcher Band würdet Ihr gerne mal auftreten?

 

Danny: Da würden sich unsere Meinungen glaube ich spalten. Ich würde sehr gerne mal mit GAMMA RAY spielen. Die anderen wahrscheinlich mit OPETH, SOILWORK, BLACK SABBATH oder DEVIN TOWNSEND spielen.

 

The-Pit.de: Dann steht bei Euch noch eine Europatour an bzw. ist geplant...?

 

Danny: Tja, wenn finanziell alles hinhaut, denke ich schon! Es ist immer ein teurer Spass, nach Europa zu fliegen, aber letztendlich ist es IMMER die Sache wert. Kommst Du zu unserem Konzert? Wir sind live nämlich ziemlich crazy drauf!

 

The-Pit.de: Hast Du noch Schlussworte übrig?

 

Danny: Da ich öfters unsere Rezensionen im Internet lese, möchte ich zuletzt eine Bemerkung zum Thema VOYAGER und subjektive Musikgeschmäcker machen. Deine Rezi hat mir nämlich wiedereinmal klargemacht, dass VOYAGER irgendwie einen Sound hat, den man entweder liebt oder hasst. Ich habe Deine Rezi schmunzelnd gelesen, der eine, kurze Part in 'Pulse 04' muss Dir anscheinend so auf die Nerven gegangen sein, dass Du diesem Part einen ganzen Paragraphen widmetest. Der Verriss sei Dir verziehen, haha (es ist übrigens die Stimme unseres Gitarristen, also kannst Du Ihn gerne bei unserer nächsten Deutschlandtournee mit Tomaten bewerfen)! Eins wurde mir aber klar: Manche lieben diesen Part, manche hassen Ihn, manche finden dass VOYAGER zu viel experimentiert, manche finden es nicht genug. Manche finden die erste Hälfte der CD langweilig, manche überschlagen sich förmlich. Jeder Journalist nennt einen anderen Song als Favoriten. Dies ist ein Phänomen, welches ich bei wenigen Bands finden kann. Ich möchte mich hier jetzt nicht mit Eigenlob einschmieren, aber besonders auf diese Tatsache bin ich mächtig stolz, und möchte jedem Leser wärmstens empfehlen, und anzutesten. Wir sind originell, und das ist auch gut so :) Es kann nur zweierlei passieren: Entweder Brechreiz oder ein wonniges musikalisches Blubbern. Ich hoffe zwar auf Letzeres, bin aber keinem, der Ersteres empfindet, böse!

 

 

The-Pit.de: Dankeschön für das Interview.

 

Danny: Danke Svenja für das Interview und hoffentlich BIS ON TOUR!

 

Wir bedanken uns ganz herlich bei Christine von Dockyard 1 (gute Besserung) und natürlich bei Voyager.

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