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Vintersorg im Interview (Juli 2012)

"Meine ersten Songs in einer Band habe ich mit elf geschrieben. Die Band hieß The Wizards. Ich glaube, so schlecht waren wir auch damals gar nicht."

Das Cover zu "Orkan"

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Vintersorg gehören seit vielen Jahren zu den großen skandinavischen Metalbands, wenn es um fortschrittlichen Metal mit allerlei unterschiedlichen Einflüssen geht. Nun hat das Duo mit „Orkan“ ein neues Album in den Regalen stehen, das auch indirekt mit dem Vorgänger „Jordpuls“ verknüpft ist. Es tun sich also eine Menge Fragen auf, die Andreas Hedlund alias Mr. V. bereitwillig beantwortet.

The-Pit.de: Hi Mr. V! Danke, dass du dir Zeit für einen kleinen Plausch nimmst. Ihr habt gerade euer Album „Orkan“ veröffentlicht, welches ziemlich gutes Feedback in verschiedenen Reviews bekam. Was denkst du über die CD und wie sind die Reaktionen in deinem Heimatland Schweden?

Mr. V: Der Gesamteindruck zeigt, dass die meisten Reviews sehr, sehr positiv ausfallen und wir bekommen auch jede Menge positives Feedback von unseren Fans über sämtliche Medienkanäle. Wir könnten im Moment kaum glücklicher sein. Trotzdem gibt es natürlich einige, die das Album nicht mögen. Interessanterweise scheinen das ausgerechnet schwedische Musikjournalisten zu sein. Bei denen kam das Album nicht ganz so gut an, aber ich denke, das liegt auch daran, dass sie der Scheibe nicht die Zeit gaben, die sie nun mal braucht, um sich zu entfalten. Das ist nur meine Theorie. Die Fans hier in Schweden haben sehr positiv reagiert.

The-Pit.de: Kannst du uns einen kurzen Überblick über „Orkan“ verschaffen? Um was geht es?

Mr. V: Mit dem Album „Jordpuls“ haben wir eine Konzeptreihe gestartet, die über vier Alben gehen wird. Dabei dreht sich alles um die vier Elemente. „Jordpuls“ behandelte das Element Erde und nun geht es um Luft. Aus dem Grund drehen sich viele Texte zumindest in der Basis um dieses Thema. Ich schreibe meine Texte noch immer nicht auf rein logische Weise. Es gilt also wieder jede Menge Nebenhandlungen zu beachten. Es gibt ein Hauptthema, aber ich erlaube mir schon, dass meine Texte auch andere Beziehungen haben als nur das eine Thema.

The-Pit.de: Ok, das wäre dann geklärt. Wo und vor allem mit wem habt ihr denn das Album aufgenommen?

Mr. V: Wir haben alles selber gemacht. Ich habe ein eigenes Studio, das genau auf unsere Bedürfnisse ausgelegt ist. Es ist einfach komfortabel, wenn man dann arbeiten kann, wenn man Zeit hat und sich nicht abhetzen muss, weil man einen Studiotermin hat. Außerdem können wir bei mir so lange arbeiten wie wir wollen. Ich habe vor ein paar Jahren angefangen mir das Studio einzurichten und inzwischen ist es fertig. Ich werde dort aber keine anderen Bands aufnehmen.

The-Pit.de: Das würde die Zeit ja höchstwahrscheinlich auch gar nicht zulassen. Hattest du schon Zeit, um neue Lieder zu schreiben?

Mr. V: Ja, hatte ich. Ich habe sogar schon einiges aufgenommen. Es ist ja so, dass „Orkan" von unserer Seite her schon seit Dezember 2011 fertig ist.

The-Pit.de: Ja, stimmt, bis zur Veröffentlichung einer CD vergehen schnell ein paar Monate. Wie seht ihr aus Schweden die deutsche Metalszene? Ihr habt ja selbst eine recht ausgeprägte.

Mr. V: Deutschland war immer ein gutes Land für Vintersorg. Als wir auf Tour waren, haben wir uns immer auf die Auftritte in Deutschland gefreut. Ich glaube auch, dass Deutschland in Sachen CD-Verkäufe recht weit oben mit dabei sein wird. Unsere deutschen Fans waren uns immer sehr treu über all die Jahre.

The-Pit.de: So weit zur deutschen Szene. Wie sieht es denn in Schweden aus?

Mr. V: Ich glaube, die Szene in Schweden ist ganz gesund. Viele Bands arbeiten ihren eigenen Sound aus und kopieren nicht mehr immer nur die Götheburg-Schiene. Wahrscheinlich geht die Frage aber an den falschen, weil ich nicht wirklich up to date bin, was das anbelangt. Ich lebe recht weit entfernt von unseren kulturellen Zentren und verfolge das alles auch nur durch die Musikpresse.

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