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Vanderbuyst im Interview (September 2015)

„Ich mag es, wenn die Leute es nicht mögen, dass wir aufhören“

The-Pit.de: Ich war ja schon bei der Saxon-Tour dabei und war sehr überrascht, dass die ganzen Die-Hard-Saxon-Fans bei euch so abgefeiert haben...

Willem: ...das stimmt, wir konnten das Publikum gut überzeugen. Es war schon ein perfekte Sache, dass wir mit Saxon auf Tour gehen konnten, ganz klar.

The-Pit.de: Und auf welche Erfahrungen hättet ihr in den ganzen Jahren verzichten können?

Jochem: Eigentlich keine einzige, da fällt mir spontan nichts ein.

Barry: Vielleicht haben wir das einfach nur vergessen.

Jochem: Wenn es so mies war, dass wir es sofort verdrängt haben, dann können wir uns jetzt auch nicht mehr daran erinnern (und muss mit uns allen lachen).

The-Pit.de: Eure aktuelle Platte ist ja die „At The Crack Of Dawn“. Wird es auch euer letztes Vermächtnis bleiben oder habt ihr noch eine Livescheibe in der Hinterhand?

Willem: Wir haben die Shows aufgezeichnet und auch die letzten Shows werden wir noch mitschneiden. Vielleicht machen wir da noch was, wenn das Material gut genug ist. Vielleicht.

The-Pit.de: Man sagt ja so schön, dass, wenn eine Tür sich schließt, eine andere sich öffnet. Ist das euer endgültiger Abschied von der Bühne oder habt ihr schon Pläne darüber hinaus?

Willem: Ich werde mich erst einmal zurückziehen und für ein Jahr oder so eine Pause einlegen. Ich möchte mir aber auch über die Zukunft nicht ganz so viele Gedanken machen und einfach alles auf mich zukommen lassen. Erst einmal ein Jahr Pause, vielleicht mache ich ja in 2017 was Neues.

Jochem: Jetzt stehen erst einmal Arbeit und Familie an erster Stelle und ich will auch ein Haus bauen.

Barry: Ich spiele ja noch in einer anderen Band, aber ich werde da nicht so aktiv werden und „professionell“ arbeiten wie bei Vanderbuyst, weil man so unendlich viel Energie reinstecken muss. Lieber mit einigen Freunden was machen, wo es dann auch nichts ausmacht, wenn man sich einige Zeit nicht sieht.

Willem: Ich glaube nicht, dass ich schnell wieder eine neue Band gründe. Wir Drei sind sehr gut befreundet und ich kann mir erst einmal keine neue Band vorstellen, unzählige Male mit anderen proben. Ich muss mich erst einmal sammeln.

Jochem: Wir werden vielleicht einmal im Monat bei mir zu Hause jammen, mehr kann ich mir nicht vorstellen, nur die Liebe zur Musik, Spaß haben, ohne das ganze Drumherum. Aber man weiß ja nie, vielleicht vermisst man ja irgendwann irgendetwas, das kann ich jetzt noch nicht sagen.

Willem: Als sich Powervice auflösten, konnte ich mir auch erst einmal nicht vorstellen, in einer neuen Band zu spielen. Ich bin erst einmal ein paar Monate durch die Welt gereist, und als ich wiederkam, da hatte ich dann wieder Bock.

The-Pit.de: Das hört sich ja nicht nach einem Abschied von der Musik für immer an. Vielleicht noch zum Schluss: Habt ihr noch eine spezielle Botschaft an unserer LeserInnen?

Willem: Wir können uns nur bei jedem für die Unterstützung all die Jahre bedanken. Wir wissen schon ganz genau, dass wir ohne unsere Fans nichts sind. Die Leute kamen zu den Shows, sie kauften die Platten, wir fühlten zusammen die Energie und wenn wir auf der Bühne waren, wurden wir eins mit den Leuten. Ohne die Fans wäre das nichts geworden.

Barry: Wenn die Leute nicht gewesen wären, wären wir nicht da und könnten auch nicht aufhören.

Willem: Es haben sich auch viele Freundschaften gebildet, die bleiben ja. Wir sind unseren Fans wirklich sehr dankbar.

Jochem: Dem kann man nichts mehr hinzufügen.

Auch wenn die Drei die ganze Zeit versuchen, die Fahne des süßen Abschieds hoch zu halten, so keimt trotzdem immer wieder Wehmut auf. Es gilt allerdings zu akzeptieren, dass Willem, Jochem und Barry einen neuen Lebensweg wählen, für den wir von The-Pit.de auch alles Gute wünschen – das musikalische Vermächtnis bleibt ja.

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