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Vanderbuyst im Interview (September 2015)

„Ich mag es, wenn die Leute es nicht mögen, dass wir aufhören“

The-Pit.de: Eure beiden Abschiedsshows in Holland waren in kurzer Zeit komplett ausverkauft, jeweils 150 Leute können an diesem Event teilnehmen. Ist das so eine Art „back to the roots“ für ein „sweet goodbye“ in intimer Atmosphäre?

Jochem: So hat ja alles bei uns angefangen, genau dort findet man jene Atmosphäre, für die Vanderbuyst stehen.

Willem: Wir kehren zu den Locations zurück, wo wir größer geworden sind. Kein Backstage-Bereich, keine Abgrenzung, nur Musik, das ist alles.

Jochem: Es ist ja mehr eine Rockkneipe, wo wir dann einfach eine Party lostreten wollen...

Barry: ...wir könnten es auch in einer größeren Location machen, aber die wäre dann vielleicht nur zu drei Vierteln gefüllt und ab elf geht dann jeder wieder seiner Wege. Wir spielen in diesem Club zwei Abende, wir werden mit den ganzen Leuten, die wir immer wieder überall auf Tour getroffen haben, viel Spaß haben. Wir werden einfach nur spielen, viel Spaß haben und direkt nach der Show bleiben wir dort und können uns unterhalten. An diesen Abenden werden alle Leute ganz sicher alle Songs kennen und dementsprechend abfeiern.

Jochem: Wir werden einfach eine sehr große Party feiern.

Willem: Für diese Shows kommen ja nicht nur Leute aus Holland, sondern sie kommen auch aus Spanien, Italien, und eine Menge Deutsche werden ebenfalls dort sein. Belgien, überall aus Europa.

The-Pit.de: Wenn ihr auf die ganzen Vanderbuyst-Jahre zurück blickt, was gehört da zu den Höhepunkten, die ihr auf keinen Fall missen möchtet?

Willem: Für mich war es ganz sicher die Tour mit Saxon. Zu diesem Zeitpunkt haben wir gespürt, was wir erreichen können, wenn wir noch ein bisschen härter arbeiten, dass wir mehr erreichen können als gedacht. Wir haben da sehr viel gelernt, das war der Startpunkt, einen oder mehrere Level höher zu kommen.

Jochem: Ganz oben stehen auch die Touren mit Skullfist und Bullet oder auch mit Enforcer und Bullet. Da hatten wir einfach jede Menge Spaß, das ist etwas fürs Leben, davon hat man immer geträumt, dass man so etwas mal für einen Monat erleben könnte. Eine Tour nur mit Freunden, mit solch jungen Bands den Rock-Spirit ausleben, einfach großartig.

Barry: Das stimmt, das wirklich einfach nur großartig. Die Saxon-Tour war für uns richtig harte Arbeit. Wir mussten selbst fahren, wir haben auch mal ein paar Nächte nicht geschlafen, was auch gar nicht so schlimm war, aber es ist doch etwas anderes, wenn man mit einem Nightliner durch die Gegend gefahren wird.

Willem: Wir haben zumindest gemerkt, dass du sehr erfolgreich sein kannst, wenn du hart an dir arbeitest. Für diesen Augenblick war das völlig in Ordnung. Wir haben sehr viel geprobt, wir sind selbst gefahren, wir haben eben viel selbst gemacht.

Barry: Du musst halt auch einiges wagen, denn du investierst eine Menge Geld ohne zu wissen, ob sich das rentiert.

Willem: Die Shows in Japan waren phantastisch, ich kann mich auch noch bestens an das Rock Hard Festival 2011 erinnern, was für uns auch etwas sehr Besonderes war...

Barry: ...Graspop, Turock...

Willem: ...überhaupt die Shows hier im Turock, allesamt großartig. Damals auf der Tour mit Bullet und Grand Magus waren wir die erste Band des Abends und normalerweise kommen die Leute da nicht in den Club, aber bei uns waren so viele Leute.

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