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Vanderbuyst im Interview (März 2012)

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Willem live auf dem Rock Hard Festival 2011

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The-Pit.de: Gary Moore ist letztes Jahr gestorben, Dimebag Darrel hatte gerade Jahrestag. Denkst du als Gitarrist auch daran und kannst du dir vorstellen, dass du in Zukunft auch zu den ganz Großen gezählt wirst?

Willem: Natürlich will ich ein guter Gitarrist sein, aber es gibt wichtigeres im Leben. Das kannst du auch bei unseren Songs hören: Erst kommt der Song und erst dann das Gitarrenspiel. Wenn wir die Songs schreiben, stehen zuerst die Vocals im Fokus und nicht die Gitarre oder der Gitarrist. Ich weiß, dass es wichtig ist, ein guter Gitarrist zu sein, aber nicht das wichtigste. Erst kommt der Song und die Band, erst dann der Gitarrist.

The-Pit.de: Hier stapelt aber jemand tief…

Willem: Ich weiß schon, dass die Gitarre sehr wichtig ist, aber wie gesagt, nicht das wichtigste. Du musst auch mit der Band spielen und nicht im Vordergrund stehen. Du spielst in einer Mannschaft und ohne die anderen kann ich auch nicht viel bewirken.

The-Pit.de: Wie läuft denn die Tour mit Grand Magus so? Heute im Turock ist sie auch ausverkauft.

Willem: Die Tour läuft fantastisch, sehr viele Leute kommen zu den Shows. Wir eröffnen jeden Abend und schon um 19 Uhr sind sehr viele Fans anwesend. Da gibt es Leute, die von Italien oder Spanien hierher flogen, nur um sich dieses Package anzusehen. Viele Leute haben auf ein Package wie dieses gewartet. Ich denke, dass diese Tour ein voller Erfolg ist.

The-Pit.de: Gestern hatten wir Freitag, den 13. Wie steht es bei dir mit dem Aberglauben?

Willem: Man, ich hatte gestern große Probleme mit meinem Gitarrenkabel. Ständig hatte ich keinen Sound auf der Bühne, aber ich bin sonst nicht abergläubig. Das sind Sachen, die halt passieren.

The-Pit.de: Was würdest du denn meiner Mutter sagen, wenn sie wieder fragt, wann du endlich erwachsen werden willst, dich nicht mehr so herumtreibst und auf Konzerte gehst?

Willem: Ich würde sie zu einer Show mitnehmen. Meine Mutter mag unsere Shows ebenfalls. Ich denke, dass gute Musik für jeden ist und nicht nur zu einem bestimmten Alter passt. Musik handelt über Gefühle, dass ist doch für jeden so. Eine gute Zeit haben, sich wohl fühlen, darum geht es doch. Natürlich wirst du nicht mehr so headbangen, wenn du 80 bist, aber du kannst dich noch immer an einer guten Show erfreuen.

The-Pit.de: Willem, wir sind schon bei meiner Standard-mäßig letzten Frage angekommen. Wie sehen deiner musikalischen TOP 5 aus?

Willem: Das wechselt natürlich immer wieder. Ich höre verschiedene Alben bei verschiedenen Gefühlen und wenn ich mich schlecht fühle, dann höre ich unsere Scheiben. Ich könnte aber sagen, was ich alles zuletzt gehört habe. Da wäre das Album von Ghost, „Opus Eponymous“ von 2010, auf welches ich aber erst 2011 aufmerksam wurde. Dann das In-Solitude-Album „The World.The Flesh.TheDevil“, eine wirklich geile Scheibe. Ich höre auch immer noch ZZ Tops erstes Album.

The-Pit.de: Das ist ein großartiges Album. ZZ Top habe ich zum ersten Mal live 1986 in Dortmund gesehen, damals noch mit Bonfire…

Willem: …beneidenswert. Du könntest deine Mutter zu ZZ Top mitschleppen, diese Jungs rocken einfach nur. In meinem Auto habe ich auch immer „Screaming For Vengeance“ von Judas Priest dabei, die könnte ich mir noch 1000 Mal anhören und nicht müde werden. Sonst weiß ich nichts mehr.

The-Pit.de: Möchtest du noch etwas an unsere Leser loswerden? Das sind aber keine letzten Worte.

Willem: Kommt einfach zu einer unserer Shows und ich verspreche, dass ihr an unserem Old-School-Hard-Rock Gefallen finden werdet.

Zum Schluss gibt es natürlich noch ein paar Dankesworte. Zum einen wäre da natürlich der Interview-Partner Willem, der auch geduldig Pausen einlegte, wenn im Hintergrund das Flaschengeklirre wieder zu arg wurde, zum anderen natürlich dem Rest der Band für eine weitere hervorragende Show. Dank geht auch an Sven von Ván Records, der dieses Interview einstielte, und noch ein Merci an Peter vom Turock, der deutlich vor Einlass die Pforte zum Durchschlüpfen öffnete.

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