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Vanderbuyst im Interview (März 2012)

Den Teufel im Leib oder einfach in schwarz und blau?

Die niederländische Truppe Vanderbuyst gehört mit Sicherheit zu den Trios, die einfach jede Bühne rocken können. Schon letztes Jahr pendelten sie zwischen großen Festivals und kleinen Clubshows, immer mit einer ungebändigten Energie, die einfach dazu animiert mitzumachen. Nach dem zweiten Album wird es doch endlich Zeit, die Jungs einfach mal vor das Mikro zu zerren – Gitarrist Willem lässt sich dann auch nicht lange bitten und gibt einige interessante Interna preis.

The-Pit.de: Hi Willem, schön, dass du dir Zeit nimmst. Es ist alles gerade ein wenig stressig und vor allem ziemlich heiß hier für die Jahreszeit.

Willem: Ja, kein Problem. Tatsächlich, es ist ganz schön heiß hier. Heute stehen wir ganz besonders unter Druck, denn direkt nach der Show schmeißen wir unsere Sachen in den Van und heizen nach Holland, wo wir noch eine Show im Radio haben. Gleich danach müssen wir dann schon wieder weiter, weil wir noch um 2 Uhr heute Nacht auf einem Festival spielen werden.

The-Pit.de: Das hört sich nach Beschäftigung an.

Willem: Ja genau, aber das ist schon die Ausnahme, wir spielen nicht immer drei Shows am Tag.

The-Pit.de: Die letzte Show von euch, die ich gesehen habe, war eure Akustik-Nacht in der Dortmunder Burg. Was denkst du im Nachhinein über dieses Experiment?

Willem: Wir hatten schon mal im Radio zwei Songs gespielt, deswegen war das nicht komplett neu. Aber es war schon etwas strange, einen Akustik-Gig zu spielen, weil wir es normalerweise bevorzugen, laut und mit voller Energie zu spielen. Ich denke, dass es für uns insofern eine gute Sache war, als dass wir mitbekommen haben, dass unser Drummer Barry ebenfalls singen kann und wir so mehr Auswahl bei den Vocals haben. Unsere Musik ist für den Song selbst und nicht für die Show konzipiert, insofern war es eine tolle Erfahrung, die wir in Zukunft auch gerne wiederholen möchten.

The-Pit.de: Der Erfolg in Dortmund gibt euch Recht, weil die Fans förmlich ausflippten. Dabei hattet ihr nur drei Akustik-Songs im Gepäck und dann doch wieder die Amps eingestöpselt. Seid ihr da gern wieder in das alte Muster verfallen?

Willem: Wir hatten drum herum einige Shows und planten einen Akustik-Stopp, aber du kannst die Songs nicht einfach ohne Strom spielen. Du musst schon einige Sachen neu arrangieren und umstellen und irgendwie hatten wir dann doch keine Zeit mehr, noch mehr Songs als diese drei umzuschreiben. Deswegen haben wir dann wieder die Stromvariante genommen.

The-Pit.de: Es war schon sehr schön, dass alle Fans nur gekommen sind, weil sie euch sehen wollten, es spielte niemand anderes. Was denkst du über soviel Fantreue?

Willem: Es ist einfach unglaublich, wenn so viele Leute kommen, um nur uns zu sehen, vor allem, wenn die Leute wissen, dass es nur eine Akustik-Show ist und kein richtiges Programm. Das war schon sehr speziell und wir sind auch sehr herzlich empfangen worden. Als wir mit Vanderbuyst angefangen haben, träumten wir nicht annähernd von dem, was jetzt alles so passiert. Wir sind sehr glücklich darüber. Wir arbeiten hart für unseren Erfolg, allein, wenn du schon heute unsere drei Shows siehst. Daran merkst du doch auch, dass wir bereit sind, hart zu arbeiten. Aber die Fans müssen das auch erst mögen, da musst du schon auch das nötige Quentchen Glück haben. Wir sind sehr glücklich darüber.

The-Pit.de: Ich habe euch auf dem Rock Hard Festival gesehen, auf dieser riesigen Bühne, dann beim wesentlich kleiner Swordbrothers Festival, und jedes Mal habt ihr als Trio die Bühne beherrscht und gerockt. Würdet ihre eure unbändige Energie als Mittel zum Erfolg ansehen?

Willem: Oh, das ist schwer zu beantworten, ich weiß das gar nicht. Wir fühlen die Musik einfach, die wir die ganze Zeit spielen. Und wenn die Band die ganze Zeit genauso wie die Fans headbangt, dann ist man einfach näher an den Fans dran, man wird eins. Band und Fans werden eins. Wir denken, dass es einfach eine bessere Party ist, wenn wir alle zusammen daran teilhaben. Wir fühlen uns dann zusammen alle miteinander verbunden. Viele Fans respektieren uns deswegen und mögen das.

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