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Vanderbuyst im Interview (Februar 2013)

„Wir sollten sehr dankbar sein und uns das auch immer wieder bewusst machen“

Interviewpartner Willem

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Die sympathischen Holländer Vanderbuyst haben mit „Flying Dutchmen“ innerhalb von drei Jahren auch das dritte Studioalbum veröffentlicht, und irgendwie kann man es drehen und wenden wie man will, aber von Verschleißerscheinungen ist nicht der Hauch einer Spur. Da sich Gitarrist Willem schon beim letzten Mal als sehr angenehmer Gesprächspartner entpuppte, ist es eine Freude, ihn auch gleich zum aktuellen Output zu befragen. Dieses Mal gesellt sich auch der etwas wortkargere Schlagzeuger Barry dazu.

The-Pit.de: Hi, schön, euch wiederzusehen, ist ja erst einige Monate her, dass wir uns hier im Turock getroffen hatten. Danach sind wir uns ja auch beim Headbangers Open Air über den Weg gelaufen.

Willem: Auf dem Headbangers war es richtig cool, definitiv eines unserer Highlights meiner Meinung nach. Wir mussten ja schon früh ran, aber ich hatte nicht erwartet, dass so viele Leute so früh anwesend sind. Hat mir gut gefallen, ich fand es geil. Großartige Show.

Barry: Es war einfach unglaublich, wirklich großartig. Es war so verdammt heiß, aber so richtig heiß. Die Leute aber haben gerockt, wir hatten eine fette Party, und das um 12 Uhr mittags. Das war einfach perfekt.

The-Pit.de: Es heißt ja auch die größte Gartenparty der Welt, da hat das Festival seinem Namen wieder alle Ehre gemacht. Man trifft dort ja auch nur Old-School-Verrückte…

Willem: …Stimmt. Ich hab da ja schon mit Powervice gespielt, das muss aber auch schon sieben Jahre zurückliegen. Seitdem hat sich das Festival aber auch deutlich vergrößert gegenüber damals. Es hat aber noch immer das gleiche Feeling, die Gartenparty läuft nicht aus dem Ruder, es ist nicht zu groß geworden.

The-Pit.de: Drei Alben in drei Jahren hören sich ja mal richtig schnell an. Willem, schon im letzten Interview hast du gesagt, dass die Scheibe schon geschrieben ist, eigentlich nur noch aufgenommen werden muss. Wie erklärst du eure extrem schnelle Arbeitsweise?

Willem: (schmunzelnd) Ich kann das gar nicht genau erklären, mir fällt das Songwriting recht leicht. Weißt du, wenn es innerhalb der Band einfach gut funktioniert, wenn du einfach immer ein gutes Gefühl hast, wenn du die ganze Energie der Fans aufsaugen kannst, die zu den Shows kommen – das alles motiviert und inspiriert mich zum Schreiben. Das versuche ich natürlich aufrecht zu erhalten und fortzusetzen.

Barry: Ich bin zwar nicht der Songwriter, aber ich kann auch sagen, dass das Gefühl innerhalb der Band einfach sehr gut ist.

The-Pit.de: Barry, überrascht es euch denn nicht mehr, dass er so schnell die Songs schreibt?

Barry: Ja doch, er überrascht uns immer wieder, die ganze Zeit. Da fährt er mal ein paar Tage in Urlaub, kommt dann zurück und meint einfach, dass er da mal ein paar Songs geschrieben habe. Fuck. Wie macht er das? Er ist auch ein bisschen verrückt, aber das ist schon in Ordnung so. So überrascht er uns immer wieder.

Willem: Als wir mit den Aufnahmen angefangen haben, meinte ich noch zum Sven von Ván Records, dass ich dafür 20 Tage benötige und ich fragte ihn, ob das okay sei. Er war einverstanden, wenn wir das bräuchten, dann sollen wir das so machen. Das war doch klasse, dass unser Label uns so viel Studiozeit zugebilligt hat. Wir haben aber auch sehr viel geprobt und wir waren sehr gut vorbereitet. Natürlich gab es da auch einiges an Druck, ist ja schließlich die dritte Platte, aber das kam bei uns gar nicht so an. Wir hatten im Studio eine tolle Zeit, fühlten keinen Druck, dieses Mal war alles viel entspannter.

Barry: Stimmt, die Stimmung war sehr entspannt, wir waren uns aber auch sehr sicher, dass wir das hinbekommen.

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