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Unherz im Interview (November 2012)

"Wir hängen euch ab!"

Unherz live in Lautern Anfang 2012

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Die Herren von Unherz lassen sich durchaus gerne mal Zeit. Sie brauchten ein paar Jahre, bis sie im Kopf der Schreiberin dieser Zeilen mit ihrer Musik zünden konnten, und auch etwas länger, um die gesendeten Interviewfragen zu beantworten – allerdings war auch einiges los bei den Deutschrockern aus Kaiserslautern und letzten Endes muss man es Basser Locke anrechnen, dass er sich überhaupt noch die Mühe gemacht hat, die Fragen zu beantworten. Vielen Dank dafür!

The-Pit.de: Hey Locke! Danke, dass du dir die Zeit nimmst, die Fragen zu beantworten! Fangen wir direkt mal mit dem Offensichtlichen an: Wie läuft die Tour? Ihr seid ja immer mal wieder auf deutschen Bühnen unterwegs und spielt auch relativ kleine Festivals wie zum Beispiel das Ehrlich & Laut Festival, das erst kürzlich stattfand…

Locke: Hey. Sehr gerne! Und erstmal sorry dafür, dass das mit dem Interview etwas länger gedauert hat. Es gab viel zu tun in den letzten Wochen. Nun, wir können uns glücklicherweise nicht über mangelnde Auftrittsmöglichkeiten beschweren. Das läuft also derzeit alles sehr gut. Wir haben immer ein paar eigene Shows, Support-Shows für andere Bands und auch ein paar Festivals auf dem Plan. Das macht Spaß, weil es einfach recht abwechslungsreich ist. Allerdings würde ich gerade das Ehrlich & Laut mit seinen 10.000 Besuchern nicht unbedingt als klein bezeichnen… wenn auch zu unserer frühen Spielzeit sicher noch nicht ganz so viele am Platz waren.

The-Pit.de: Ihr habt mit „Die Wahrheit liegt dazwischen“ eine neue Platte rausgebracht, die ich persönlich wirklich um Welten besser finde als das, was ich bisher von euch kannte. Andere Online-Redakteure betitelten euren Musikstil unter anderem als „Fremdscham reloaded“ – perlen solche Kritiken mittlerweile an euch ab oder nehmt ihr sowas noch ernst?

Locke: Dankeschön. Das hören wir natürlich gerne. Ach weißt du... Wir lesen eigentlich nur die positiven Dinge über uns. Und die überwiegen, zumindest bei den letzten beiden Alben, ganz deutlich. Der Rest ist uns wurscht. Eine sehr gesunde Art damit umzugehen. (grinst)

The-Pit.de: Der Albumtitel in Kombination mit dem Arsch-Cover ist ja schon ein bisschen zum Schmunzeln. Was ist die Wahrheit denn nun? Ein Stückchen Stoff? Oder passt hier der Spruch „Die Wahrheit ist ein Arschloch“ genauso wie „Das Glück ist eine Hure“?

Locke: Nun, wir hatten die Idee zu dem Albumtitel eigentlich im Bezug auf unsere Musik. Weil wir einfach der Meinung sind, dass es auch auf solch einer Deutschrock-CD ruhig abwechslungsreich und dynamisch zugehen darf. Wir legen eben Wert darauf, dass nicht die ganze Zeit nur rumgeknüppelt wird. Als dann die Idee zum Cover kam, haben wir, ob der gewissen Zweideutigkeit, auch lange überlegt, ob wir das tatsächlich nehmen wollen oder nicht. Aber in unserer Größenordnung geht es eben nach wie vor darum, um jeden Preis aufzufallen und ich denke, das Cover hat dahingehend seinen Dienst geleistet! (grinst)

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