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Triptykon im Interview (Januar 2012)

„Wir sind eine Band und wir wollen auch so wahrgenommen werden“

Interviewpartner V. Santura

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Geile Show in der Zeche Carl in Essen, beim Rock Hard Festival 2011 war die anwesende The-Pit.de-Redaktion hin und weg - klar war also, dass bei einer der nächsten Möglichkeiten Triptykon vor das Mikro gezerrt werden müssen. Währen der Metalfest Winter Edition in Oberhausen ist es dann soweit: V. Santura wird vom Mittagstisch entführt und äußert sich sehr positiv über die vergangenen Monate.

The-Pit.de: Du bist in der Szene nicht ganz unbekannt, denn du hast mit Dark Fortress schon einige Erfolge feiern können. Du bist weiterhin bei Dark Fortress, Triptykon nehmen aktuell aber immer mehr Zeit in Anspruch. Wie teilst du da deine Zeit ein?

V. Santura: Das ist richtig, das geht einfach mit viel gutem Willen und mit einem einigermaßen guten Zeitmanagement ist das schon zu machen. Wenn wir wissen, dass wir mit Triptykon zu einer bestimmten Zeit viel machen, dann liegt halt während dieser Zeit Dark Fortress kurz auf Eis. Es ist ja nicht so, dass eine von den beiden Bands ein totaler Vollzeit-Job ist, mit gutem Willen bekommt man das also schon hin. Das gute ist ja auch, dass ich in sämtliche Terminplanungen von Dark Fortress einbezogen bin, und bei Triptykon auch, das heißt, dass ich immer sofort erfahre, wenn eine Show ansteht, und dementsprechend kann ich das terminlich einsortieren. Das geht schon.

The-Pit.de: Triptykon haben einen fast kometenhaften Start hingelegt, wo das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist…

V. Santura: Davon gehe ich auch aus. Ja, das hoffe ich auch.

The-Pit.de: Da wirst du dann aber zunehmend Schwierigkeiten bekommen, alles unter einem Hut zu packen. Wie willst du das dann angehen?

V. Santura: Das weiß ich noch nicht, das sehe ich erst, wenn es soweit ist. Der Punkt ist ja der: Ich bin selber Freiberufler und habe nicht irgendwo einen festen Job. Daher bin ich dann auch extrem flexibel und wenn ich mein Geld mit Musik verdienen kann, dann habe ich natürlich überhaupt nichts dagegen. Ich bin freiberuflicher Tontechniker und kann meine ganzen Produktionen im Studio entsprechend so legen, wie ich das mit meiner Tätigkeit als Musiker verbinden kann. Und wenn es halt so ist, dass wir mit Triptykon mehr machen, dann ist mir das auch recht, dann mache ich halt weniger Job im Studio und mehr mit Triptykon. Zeit für Dark Fortress werde ich schon finden, da bin ich nach wie vor ziemlich zuversichtlich.

The-Pit.de: Und wenn du in den Verdruss kommst, wählen zu müssen, die Prioritäten anders zu sortieren? Wird es dir dann schwer fallen?

V. Santura: Das wird mir natürlich schwer fallen, aber da will ich jetzt noch gar nicht spekulieren. Ich glaube, dass ich schon wüsste, was ich machen werde, aber so lange ich nicht gezwungen bin, mich zu entscheiden, mache ich das auch nicht - wozu auch?

The-Pit.de: Triptykon gelten als konsequente Weiterentwicklung von Celtic Frost. Gehen dir die immer wiederkehrenden Vergleiche mit CF auf den Keks?

V. Santura: Nein, das geht mir überhaupt nicht auf den Keks. Es ist eine Ehre und, wie ich finde, eine große Leistung, dass wir quasi diesem Vergleich stand halten können. Diese Band Triptykon wurde durchaus bewusst mit dem Vorsatz gegründet, das Erbe von Celtic Frost weiterzuführen. Dass es uns jetzt so gut gelingt, finde ich einfach fantastisch, denn es war ja nicht abzusehen, dass wir nach gut einem Jahr nach dem Release vom ersten Album im Prinzip schon fast einen ähnlichen Status in Europa haben wie Celtic Frost, als sie aufgehört haben. Was wir diesen Sommer an Festivals gespielt haben, ist absolut fantastisch und es ist fast gleichwertig oder ebenbürtig mit den Positionen, die eben Celtic Frost im Jahr 2007 hatten. Das ist schon eine Leistung, auf die wir sehr stolz sein können.

 

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